Gott                                         Zurück zur Definitionsübersicht

Im folgenden habe ich aufgeschrieben oder aus Wikipedia übernommen, welche Vorstellungen man sich von Gott macht und welche Eigenschaften Gott haben soll.

Die meisten dieser Gottesvorstellungen lehne ich ab, da sie meinem naturwissenschaftlichen Weltbild und logischen Denken widersprechen.

An welchen Gott man als naturwissenschaftlich denkender Mensch noch glauben kann , steht hier

2nkmgott.htm



Definition

Unter Gott versteht man entweder allgemein ein unsterbliches, übernatürliches und mit großer Macht ausgestattetes Wesen (im Polytheismus), oder im besonderen ein einziges höchstes personales Wesen (im Monotheismus), das zugleich als der unendliche Grund allen Seins verstanden wird.

Der Glaube an die Existenz eines oder mehrerer Götter wird als Religion bezeichnet. Davon unterscheiden sich die Ablehnung der Existenz eines Gottes (Atheismus) und die Unentschiedenheit bezüglich dieser Frage (Agnostizismus).

Kurz und Knapp : Der christliche Gott in wenigen Sätzen

Gott ist ein Gott (Monotheismus). Es gibt nicht mehrere Götter. Dieses Bekenntnis teilen die Christen mit Juden und Muslimen. Aber: Gott Vater, Jesus , Heiliger Geist

Gott ist Geist. Er ist immateriell. Er ist nicht Teil der Welt. Er ist "transzendent", jenseitig, einer anderen Dimension angehörend.

Gott hat diese Welt geschaffen . Er ist der Welt und allem in ihr bleibend verbunden. So "ganz anders" und "jenseitig" er ist, so sehr ist er auch in allem.

Gott ist Person. Er hat Wille, Wissen, Vernunft.

Gott liebt. Er tritt mit Menschen in Beziehung. Er spricht zu den Menschen (vgl. Offenbarung) und er läßt sich ansprechen (vgl. Gebet). Er kennt jeden Menschen (siehe Ps 138)

Gott ist Liebe. Er ist gut.

Gott ist ewig.

Gott ist gerecht. Menschen sind ihm für ihr Tun verantwortlich.

Gott ist auch barmherzig (vgl. das Gleichnis vom barmherzigen Vater)

Mehrere Götter

Die polytheistische Vorstellung von Göttern zeigt sich insbesondere in den alten Mythologien der Antike und in vielen Religionen des afrikanischen und asiatischen Raumes. Die monotheistische Vorstellung ist kennzeichnend für eine Reihe jüngerer Religionen, von denen (in zeitlicher Reihenfolge) Judentum, Christentum, Islam und Baha'i gegenwärtig die größten sind.

Diese Einordnung kann noch verfeinert werden in

Historisch fand in vielen Kulturkreisen eine Entwicklung vom Polytheismus zum Monotheismus statt. Im Abendland begann mit der Aufklärung ein Trend der Säkularisierung, der im 19. Jahrhundert in Nietzsches Ausspruch "Gott ist tot" gipfelte.

Vorstellungen im Juden- und Christentum

Das hebräische Wort 'El , dass wahrscheinlich "Mächtiger", oder "Starker" bedeutet, wird in der Bibel neben dem Wort Jahwe in der Pluralform ("Elohim") in Bezug auf den Allmächtigen, und im Singular auf andere Götter und sogar auf Menschen gebraucht. Oftmals wird der Begriff jedoch für ein "höchstes Wesen" verwendet.

Dem jüdischen, christlichen Gott werden (wie auch dem Gott des Islam und der Baha?i) die Attribute Macht (Omnipotenz), Wissen (Allwissenheit), Güte, Ewigkeit, Unveränderlichkeit und Unendlichkeit zugeschrieben.

Im krassen Gegensatz dazu erscheint allerdings - zumindest für den unbefangenen Leser - teilweise das Verhalten Jahwes: Das Alte Testament berichtet von Situationen, in denen Gott Bruder- und Kindermord, und in Kriegen Völkermord angeordnet hat. Dies scheint auch im vollständigen Gegensatz zum 5. Gebot (Du sollst nicht töten.) zu stehen.

Aufschlussreich ist auch ein Blick auf einige Quellen des Jahwe-Glaubens: die Wurzeln sind u.a. babylonisch (Inanna; heutiger Irak, die Heimat Abrahams), ägyptisch (die Heimat des mythischen, historisch nicht nachweisbaren Mose), persisch (starker Dualismus Gott - Teufel, Ahura Mazda - Ahriman), phönizisch (El, Baal (hebr. ba-al zevuv "Herr der Fliegen"), und schließlich kanaanitisch (Fruchtbarkeitsgottheiten Aschera/Astarte/Ashtaroth und Dagon, sowie Moloch/Melech hebr. "Herr", der Kinderopfer fordert). Das Alte Testament bezeugt allerdings auch eine kritische Auseinandersetzung mit und Absetzung von diesen Quellen.

Der höchste Gott der Christen trägt den Eigennamen des hebräischen Stammesgottes Jahwe, der - alter jüdischer Praxis folgend - auch in modernen Bibeln oft durch den Titel "HERR" ersetzt ist.

Jesus Christus wird im Neuen Testament als "Sohn Gottes" bezeichnet. Die "Evangelien" (als historische Quellen nur kritisch verwertbare Schriften seiner Anhänger) berichten, er habe diesen Titel auch für sich selbst beansprucht und Gott persönlich habe wie mit einer Menschenstimme verkündet, dass Jesus sein Sohn sei.

Für Gläubige stellt sich die essentielle Frage, warum ein allmächtiger Gott Leiden und Unglück auf der Welt nicht verhindert. Dieses Theodizee-Problem beschäftigt seit Jahrhunderten die Theologen und gilt als ein Hauptargument der Atheisten. (siehe Leibniz)

Wie auch gegen andere religiöse Phänomene oder allgemein den Glauben an übersinnliche Wesen oder Gegebenheiten, wird auch gegen den monotheistischen Gottesglauben religionskritisch eingewendet, es handele sich dabei um bloße Projektion.

Zitate

God is apprehended by imagination, intuition, reason, touch, opinion, sense, and name (and so on) while on quite the other hand, we find we can't begin to understand him, so to some it seems a shame to go on but he is all things in all and he is nothing in any he is often found in one thing small conversely, he is often missed in many. — Thomas Aquinas (as transcribed in Godspell)

Your Highness, I have no need of this hypothesis. — Pierre Laplace, to Napoleon Bonaparte, on why his works make no mention of god.

God is everywhere and does everything. God is within us and knows everything. God is without us and sees everything. God is beyond us and is everything. God alone is. — Meher Baba

God is dead. — Nietzsche

Is God willing to prevent evil, but not able? Then he is not omnipotent; Is he able, but not willing? Then he is malevolent; Is he both able and willing? Then whence cometh evil?; Is he neither able nor willing? Then why call him God? —Epicurus

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Siehe auch

Literatur

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Gott

http://en.wikipedia.org/wiki/God

http://www.ekd.de/bekenntnisse/117_augsburger_bekenntnis.html

http://www.autobahnkirche.de/info-container/sachauskunft/glossar/missing-glossar.html

Orginaltexte

Von Gott ist es fast leichter zu sagen, was er nicht ist, als was er ist. Nikolaus von Kues, einer der großen Theologen des Mittelalters, bekannte sich zu einer "negativen Theologie": Wenn man denn schon etwas von Gott zu sagen müssen meint, dann müsse man jede Aussage zugleich auch durch ihren Widerruf oder ihr Gegenteil korrigieren. Denn alles, was man von Gott positiv aussagen könne, sei - wenn man es nicht zugleich negierend einschränkt und deutet- immer auch falsch.

Auf der anderen Seite können Menschen nicht von dem schweigen, wofür Gott steht: Denn es geht um das Woher und Wohin des Lebens und der ganzen Welt. Einige Grundaussagen des christlichen Glaubens sind:

Gott ist einer (Monotheismus). Dieses Bekenntnis teilen die Christen mit Juden und Muslimen.

Gott ist Geist. Er ist immateriell. Er ist nicht Teil der Welt. Er ist "transzendent", jenseitig, einer anderen Dimension angehörend.

Gott hat diese Welt geschaffen . Er ist der Welt und allem in ihr bleibend verbunden. So "ganz anders" und "jenseitig" er ist, so sehr ist er auch in allem.

Gott ist Person. Er hat Wille, Wissen, Vernunft.

Gott liebt. Er tritt mit Menschen in Beziehung. Er spricht zu den Menschen (vgl. Offenbarung) und er läßt sich ansprechen (vgl. Gebet). Er kennt jeden Menschen (siehe Ps 138)

Gott ist Liebe. Er ist gut.

Gott ist ewig.

Gott ist gerecht. Menschen sind ihm für ihr Tun verantwortlich.

Gott ist auch barmherzig (vgl. das Gleichnis vom barmherzigen Vater)

Zitate aus Wikiquote über Gott

atheistisch

"Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde." - Ludwig Feuerbach, "Das Wesen des Christentums" (1841)

"Die Tatsache, dass ein Gläubiger glücklicher als ein Ungläubiger ist, ist genauso unrichtig, wie dass ein Betrunkener glücklicher ist als ein Nüchterner." - George Bernard Shaw

"Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist. Es gab große Evolutionsbiologen, die an Gott geglaubt haben. Aber ich habe nie verstanden, wie man im Gehirn zwei völlig getrennte Fächer haben kann, und in einem liegt die Wissenschaft und im anderen die Religion." - Ernst Mayr

"Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht." - Charles Baudelaire

"Gott ist Quatsch, Leben ist die Hauptsache." - Arnold Zweig, "Westlandsaga"

"Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet." - Friedrich Nietzsche, "Die fröhliche Wissenschaftt", Aph. 125

"Ich bin der persönliche Feind Gottes." - Lenin

"Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?" - Bertrand Russell

"Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht." - Michail Bakunin, "Gott und der Staat" (1871)

fragend

"Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?" - Jens Peter Jacobsen, "Niels Lyhne"

"Ich habe Gott überall erblickt und niemals begriffen." - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen

"Natürlich - ich habe gebetet - und hat Gott das gekümmert?" - Emily Dickinson

"Wenn es einen Schöpfer gibt, wer ist er dann? Und wenn es keinen Schöpfer gibt, was ist dann diese Welt?" - Jostein Gaarder, "Maya"

"Wenn Gott allmächtig ist, kann er dann einen Berg erschaffen, den er selbst nicht heben kann?" - Unbekannter Autor

neutral

"Das letzte Wort hat der liebe Gott." - Norbert Blüm

"Der liebe Gott war Junggeselle. Man kann daher wohl mit Recht vermuten, dass seine die Ehe betreffenden Gebote mehr theoretischer als praktischer Natur waren." - Peter Ustinov, Was ich von der Liebe weiß

"Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muss sich der liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf." - Thomas Niederreuther

"Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott." - Karl Kraus

"Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel." - Jean Paul, "Levana"

"Es gibt sogar Leute, die Gott selbst ausbeutet, und das sind die Propheten und Heiligen in der Leere der Welt." - Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

"Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht." - Anton Tschechow; "Briefe, 11. September 1888"

"Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen." - William James, "Die religiöse Erfahrung in ihrer Mannigfaltigkeit"

"Gott existiert, weil die Mathematik widerspruchsfrei ist, und der Teufel existiert, weil wir das nicht beweisen können." - André Weil

"Gott hat Humor, denn er hat den Menschen geschaffen." - Gilbert Keith Chesterton

"Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zum Lachen zu ängstlich ist." - Voltaire

"Gott ist immer mit den stärksten Bataillonen." - Friedrich II., der Große

"Gott liebt die Kranken, aber er hilft den Gesunden." - Gerhard Kocher, "Vorsicht, Medizin!"

"Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert." - Martin Luther King

"Letzte Nacht las ich im Buch Hiob. Ich habe nicht den Eindruck, dass Gott da gut wegkommt." - Virginia Woolf

"Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen." - Anton Tschechow; "Briefe, 17. Dezember 1901"

"Vor Gott muss man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist." - Peter Rosegger

"Während an den Gottesbeweisen schon die grössten Denker gescheitert sind, beweist jeder gemeine Lump mit Leichtigkeit die Existenz des Teufels." - Gregor Brand

"Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben." - Gerhard Uhlenbruck

"Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris." - Heinrich Heine

"Wenn es keinen Gott gäbe, so müsste man ihn erfinden." - Voltaire

"Wie die Welt ist, ist für das Höhere vollkommen gleichgültig. Gott offenbart sich nicht in der Welt." - Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, 6.432

"Wir können unser Heil nur durch die Reue erlangen. Wie soll man bereuen, wenn man nicht vorher gesündigt hat? Wenn uns also Gott die Versuchung schickt, ist es unsere Pflicht, ihr zu erliegen." - Grigori Jefimowitsch Rasputin

"Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott" Martin Luther

gläubig

"Alltagsmenschen suchen den Himmel. Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister, suchen Gott." - Peter Rosegger, Der Gottsucher

"Das Weltall gehorcht Gott so, wie der Leib der Seele gehorcht, die ihn ausfüllt." - Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

"Der einzige Zweck allen Lebens: Gott fassen lernen!" - Bettina von Arnim, "Die Günderode"

"Der wahre Ruhm ist bei Gott und nicht bei Menschenkindern!" - Christian Fürchtegott Gellert

"Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst." - Martin Luther, Tischreden

"Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur." - Friedrich von Schlegel, An seinen Bruder (17. Mai 1792)

"Die Wege Gottes sind wie ein hebräisches Buch, das man nur von hinten lesen kann." - Martin Luther

"Du willst mit nüchternem Verstand das Göttliche beweisen? Das heißt, nach einem Fabelland auf Eisenbahnen reisen." - Otto von Leixner, Aus der Vogelschau

"Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen, ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, dass aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichtum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter (...) treulich überliefern, das ist Erziehung." - Achim von Arnim, Der Wintergarten

"Einfachheit ist Demut vor Gott." - Zenta Maurina

"Es ist ganz nah von der Naturliebe zur Erkenntnis Gottes; deswegen sind die Dörfer frömmer als die Städte." - Théodore Jouffroy

"Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen." - Dietrich Bonhoeffer

"Gott hat keine anderen Hände als die unseren." - Georges Bernanos

"Gott hat mir immer geholfen. Er wird mir auch künftig helfen." - Don Bosco, Erinnerungen

"Gott ist das einzige Wesen, dessen Idee die Existenz beweist." - Théodore Jouffroy

"Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen." - Johann Heinrich Pestalozzi, Lienhard und Gertrud

"Gott würfelt nicht!" - Albert Einstein

"Hätte der Liebe Gott die Erdbeeren und den Knoblauch nicht geschaffen, dann wäre die Schöpfung nicht perfekt." - Unbekannter Autor

"Ich stehe nicht auf der Seite der Schwarzen, ich stehe nicht auf der Seite der Weißen. Ich stehe auf der Seite Jahs." - Bob Marley

"Im Gebete sollen wir nicht mit Gott, Gott soll mit uns kämpfen." - Walter Flex, "Der Wanderer zwischen beiden Welten"

"Je heißer die Schlacht, desto süßer der Sieg Jahs." - Bob Marley, "The Heathen"

"Jeder handle so, als wenn Gott durch ihn eine große Tat will." - Martin Luther

"Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes." - Paul de Lagarde

"Schönheit ist eines der seltenen Wunder, die unsere Zweifel an Gott verstummen lassen." - Jean Anouilh

"Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an, sondern dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können." - Selma Lagerlöf

"Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt." - Théodore Jouffroy, Das grüne Heft

"Was ein Dichter, des Gottes voll, in heiliger Begeisterung niederschreibt, das ist sicherlich schön." - Demokrit, Fragment 18

"Was kann der Schöpfer lieber sehen als ein fröhliches Geschöpf!" - Gotthold Ephraim Lessing, Minna von Barnhelm II, 7 (Fräulein)

"Was nicht in meinem Plan lag, das hat in Gottes Plan gelegen." - Edith Stein

"Wer betet, verbindet seine begrenzten Möglichkeiten mit den unbegrenzten Möglichkeiten Gottes und wird dabei manche Wunder erleben." - Horst Waffenschmidt

"Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen." - Sophie Mereau, Raimond und Guido (Frau in der Waldhütte)

religiös

"Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens; zu wissen, dass wir Gott nicht wissen." - Thomas von Aquin

"Der Mensch schlägt vor, aber Gott ordnet an." - Thomas von Kempen, Nachfolge Christi

"Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist als was er ist." - Thomas von Aquin

"Die Ordnung der Glieder der Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin." - Thomas von Aquin, Über die Macht Gottes

"Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist." - Erasmus von Rotterdam, Handbüchlein eines christlichen Streiters

"Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes." - Thomas von Aquin

"Es ist das Merkmal des wahren und lebendigen Gott, dass er die Bitten seines Volkes hört und darauf antwortet. Die Götzen hören nicht und antworten nicht. Aber Gott ist der Gott, der Gebete erhört." - Charles Haddon Spurgeon

"Gott beantwortet das Gebet auf seine Weise, nicht auf die unsrige." - Mahatma Gandhi

"Gott beugt sich von der Höhe seiner Herrlichkeit herunter, um auf meine Gebete zu hören. Er ist wie ein behutsamer Arzt oder liebender Freund, der sich über den Kranken beugt, um jedes schwache Flüstern zu verstehen. Wenn unser Beten so schwach ist, dass wir es selbst kaum vernehmen, neigt Gott doch sein Ohr zu uns und achtet auf unser leisestes Flehen." - Charles Haddon Spurgeon

"Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht." - Thomas von Aquin

"Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden." - Thomas von Aquin

"Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel." - Thomas von Aquin, "Über die Macht Gottes"

"Gott wird durch Schweigen geehrt - nicht weil wir von ihm nichts zu sagen oder zu erkennen vermöchten, sondern weil wir wissen, dass wir unvermögend sind, ihn zu begreifen." - Thomas von Aquin

"In dem Maße, wie unsere Ideen über die Gottheit geistiger werden, geben wir ihnen durch erhabenere Formen Ausdruck." - Mary Baker Eddy, Die Allgemeine Anschauung der Menschen von Gott, 1975

"Jedes Kind, das zur Welt kommt, ist ein Mensch gewordener Gott." - Simone de Beauvoir, "Das andere Geschlecht"

"Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst." - Thomas von Aquin

"Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen." - Thomas von Aquin

"Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist." - Thomas von Aquin

"Weil Gott der lebendige Gott ist, kann er erhören; weil er der liebende Gott ist, will er erhören." - Charles Haddon Spurgeon

"Wenn die Religionen wahr sind, dann aus dem Grund, weil es jedes Mal Gott ist, der gesprochen hat. Und wenn sie unterschiedlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in verschiedenen Sprachen entsprechend der Verschiedenheit der Empfänger gesprochen hat. Und endlich, wenn sie absolut und ausschließlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in jeder Religion von „Ich“ gesprochen hat." - Frithjof Schuon

"Wie barmherzig ist der Herr, dass er treu bleibt, auch wenn wir nicht glauben! Er erhört unser Gebet selbst dann, wenn wir uns mit Zweifeln quälen und seinem Namen Unehre machen." - Charles Haddon Spurgeon

"Wiewohl die Seele eher zu Gott geführt wird durch die Erkenntniskraft als durch liebende Hinwendung, so erreicht ihn doch die liebende Hinwendung vollkommener als die Erkenntniskraft." - Thomas von Aquin

"Wir dürfen nicht erwarten, dass Gott uns alles gibt, worum wir bitten. Wenn wir aber im Glaube bitten und nicht zweifeln und wir nicht genau das empfangen, was wir meinten, so empfangen wir etwas anderes und Besseres dafür." - Charles Haddon Spurgeon

"Wir müssen erkennen, dass es Aberglaube ist, wenn wir annehmen, Gott würde handeln, wenn wir müßig bleiben." - Martin Luther King

"Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe." - Thomas von Aquin

Sonstiges

"Die Bigotten, sonntags schlafen sie mit Gott, und die ganze Woche über betrügen sie ihn." - Jules Renard

"Die einen sagen, dass Gott existiert, die andern, dass Gott nicht existiert. Die Wahrheit wird, wie so oft, in der Mitte liegen." - Matthias Beltz, Eigenes Konto

"Die Verzweiflung schickt uns Gott nicht, um uns zu töten, er schickt sie uns, um neues Leben in uns zu wecken." - Hermann Hesse

"Die von der CDU werden noch so lange machen, bis der liebe Gott aus der Kirche austritt." - Wolfgang Neuss

"Gott muss bei der Erschaffung der Welt schon ziemlich erwachsen gewesen sein, auch wenn vieles auf der Erde nach Spielerei aussieht." - Gregor Brand

"Gott sieht alles, außer Dallas." - Ephraim Kishon, Kishon für alle Fälle

"Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen" - Galileo Galilei

"Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht mehr vor dem Teufel hat, braucht keinen Gott mehr [...] dann können wir auch über Gott lachen." - Umberto Eco, "Der Name der Rose"

Der Satz wird im Roman vom religiös fanatischen Jorge von Burgos gesprochen; vom Kontext losgelöst müsste man das Zitat unter den atheistischen Betrachtungsweisen einordnen.

"Man tötet einen Menschen, und man ist ein Mörder. Man tötet Millionen, und man ist ein Eroberer. Man töte sie alle, und man ist Gott." - Jean Rostand, Pensées d'un biologiste

"Müssen denn die Götter gerecht sein? Eigensinnige Angewohnheit der Menschen, das von ihnen zu verlangen." - Horst Wolfram Geißler, Odysseus und die Frauen

Graffiti

"Als Gott den Mann schuf, hat sie bloß geübt."

"Als Gott den Mann schuf, hat sie bloß geübt - und typisch Frau: aus dem ersten Fehler hat sie nichts gelernt."

"Gott ist nicht tot. Er konnte nur keinen Parkplatz finden."

"Gott ist nicht tot. Es geht ihm gut, aber er arbeitet an einem weniger ehrgeizigen Projekt."

"Gott segne den Atheismus!"

"Gott sei Dank, dass ich ein Atheist bin!"

"Mein Gott lebt. Tut mir Leid wegen deinem."

Sprichwörter und Volksmund

"Ärzte sind des Herrgotts Menschenflicker." - Aus Deutschland

"Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und Menschen wohl." - Aus Deutschland

"Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen." - Aus Deutschland

"Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche." - Aus Italien

"Gott schließt nie eine Tür, ohne eine andere zu öffnen." - Aus Irland

"Was eine Frau will, davor zittert Gott." - Aus Frankreich

"Weil Gott nicht alles allein machen und nicht überall sein konnte, schuf er die Mütter." - Arabisches Sprichwort

"Wenn Frauen gut wären, hätte Gott eine genommen." - Aus Georgien

"Wenn zwei Arme einander helfen, lacht Gott." - Aus Belgien

Bibel

"Gott ist Licht." - 1.Johannes 1,5