Sexualität und die Religion Zurück
Die Religion und unfreiheitliche Gesellschaftsformen neigen dazu, die Sexualität der Menschen unnötig zu reglementieren und zu tabuisieren. Dies war einer meiner Hauptgründe, mich von der Kirche abzuwenden. So habe ich als junger Mensch gesehen, wie mein Hund fröhlich onaniert hat. Gleichzeitig wurde mir erklärt, die Onanie sei schlecht und mache krank.
Das Zölibat der katholischen Kirche lehne ich ab. Es zeigt die Sexualfeindlichkeit und Reformunfähigkeit dieser Kirche.
Das Verbot für Frauen, katholische Priesterinnen zu werden, verstößt gegen die Menschenrechte zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und gegen die deutsche Verfassung. Hier sollte der Staat und die Gesellschaft auf die katholische Kirche mehr Druck ausüben, bis diese archaische Vorschrift beseitigt ist.
Ich habe meine Ansichten in Sachen Sexualität auf 3 Grundsätze reduziert. Alles andere ist erlaubt, macht Spaß und sollte dem Einzelnen überlassen werden:
Durch die sexuelle Betätigung sollten keine bleibenden körperlichen oder seelischen Schäden hervorgerufen werden.
Durch die sexuelle Betätigung sollten nur dann Kinder gezeugt werden, wenn man für sie die Verantwortung bis zur Selbständigkeit zu übernehmen im Stande ist.
Die sexuellen Handlungen werden von den Sexualpartnern einvernehmlich vorgenommen, d.h. jeder Partner stimmt diesen Handlungen in vollem Bewusstsein über die Konsequenzen und in freier Entscheidung zu.
Heute sehen viele Menschen in vielen Ländern der Erde keine Gründe, alte, überlieferte Tabus aufrechtzuerhalten. Für sie dient Sexualität in erster Linie der geschlechtlichen Befriedigung. Ein Mensch mit einem zufriedenstellenden Sexualleben steigert nach dieser Auffassung seine Lebensqualität.
http://www.m-ww.de/sexualitaet_fortpflanzung/lexikon/index.html
http://me.in-berlin.de/~hirschfeld/institut/de/theorie/theo_15.html