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Peters BiosPwd
Freeware für Windows 9x, Windows Millenium, Windows NT, Windows 2000
Version: 1.01; Sprache: Deutsch; Kategorie: Utilities
Wenn Sie mal wieder Ihr Passwort für die BIOS-Konfigurationen vergessen
haben, stehen Sie schnell wie der Esel am Berg: nichts geht mehr. Zum
Glück existieren im Internet zahlreiche Passwort-«Revealer» und einige sind
sogar für Normaluser ohne spezielle technische Kenntnisse von Nutzen. Peters
BiosPwd ist vor allem für Besitzer von Computern mit AMI- oder AWARD-BIOS
interessant, aber auch User von PHOENIX kommen auf ihre Rechnung. Das
Passwort des Bios-Herstellers AMI kann eindeutig entschlüsselt werden. Allerdings
änderte AMI die Passwortverschlüsselung in den Jahren. Während sich ältere
Versionen in der Regel den Softwarecode merkten, verwenden neuere den
Hardwarecode einer Taste. Da der Autor nicht 100% feststellen kann, welche von
beiden Methoden jeweils wirklich angewendet wird, zeigt diese Anwendung das
Ergebnis von beiden Möglichkeiten an, von denen natürlich nur eine zutrifft.
Das Passwort von AWARD kann nicht eindeutig entschlüsselt werden. Da AWARD
nur eine Prüfsumme des echten Passwortes ablegt, kommen mehrere mögliche
Passwörter in Frage, von denen diese Anwendung ein möglichst günstiges
ermittelt. Sollte Ihr Bios zwei Passwörter unterstützen (Supervisor und User), so
handelt es sich hier nur um das Supervisor-Passwort. Das User-Passwort kann
aufgrund versionsabhängiger Ablagepositionen im CMOS nicht eindeutig ermittelt
werden.
Ein besonderes Highlight von Peters BiosPwd ist das Ermitteln der Tastatureingabe
beim Systemstart. Dabei können maximal die letzten 16 Tasteneingaben, die beim
Systemstart (z.B. zur Passworteingabe) getätigt wurden, rekonstruiert werden.
Diese «Entschlüsselung» ist unabhängig vom Biostyp und der -version und
funktioniert somit u.a. auch mit Bios-Versionen von PHOENIX. Natürlich ergibt diese
Funktion nur Sinn, wenn beim Systemstart das Passwort auch eingegeben wurde.
Bei einigen Bios-Versionen (z.B. AWARD) erscheint jeder Tastendruck doppelt im
Tastaturpuffer, so dass in diesem Fall höchsten 8 Zeichen rekonstruiert werden
können. Beachten Sie bitte, dass durch Eingabekorrekturen oder Navigation im
Bootmenü die Anzahl der rekonstruierbaren Passwortzeichen abnimmt, da jeder
Tastendruck mitgezählt wird.
Unter Windows NT/2000 stehen nicht automatisch alle Funktionen zur Verfügung,
da unter diesem Betriebssystem der direkte Zugriff auf den CMOS-Speicher
gesperrt ist. Sie müssen sich bei diesen OS mit einer DOS-Diskette behelfen. Mehr
Informationen dazu finden Sie in der ausführlichen deutschen Hilfe-Datei. [1] (chb)
Peters BiosPwd v1.01