Negentropie = negative Entropie zurück Orginaltexte Links Fragen
Links zu den Begriffen Information , Entropie, Zufall , Struktur,
Was ist negative Entropie ? Gibt es negative Entropie
Herr Stonier meint es gibt negative Entropie .
Ich meine es gibt sie nicht !
Fragen:
Wieviel Negentropie hat ein Einkristall bei -273 Grad ?
Wieviel Negentropie hat eine Schneeflocke ?
Wieviel Negentropie hat ein Wassertropfen ?
Was ist Negentropie ? Definition aus Wikipedia
( meine Meinung dazu : Unverständlich, da kein Beispiel dabei .
Negentropie ist die Kurzbezeichnung für negative Entropie, ist also genau das Gegenteil von Entropie. Allgemein ist die Negentropie definiert als Entropie mit einem negativen Vorzeichen.
Sie kann interpretiert werden als ein Maß für die Abweichung einer Zufallsvariable von der Gleichverteilung. Da die Entropie einer gleichverteilten Zufallsfolge maximal ist, folgt, dass die Negentropie dieser Folge minimal wird. In der informationstheoretischen Interpretation der Entropie ist damit die Negentropie groß, wenn in einer Zeichenfolge viel Information steckt und klein in einer zufälligen Zeichenfolge.
Definition
Durch geeignete Normierung kann man erreichen, dass die Negentropie J einer gleichverteilten Variable 0 ist, das führt auf folgende Definition:
J(y) = H(ygleich) - H(y)
wobei ygleich eine gleichverteilte Zufallsvariable ist, mit der gleichen Korrelations- (und Kovarianz-) matrix wie y, und H die Entropie (Der erste Term in dieser Definition ist nur ein Normierung, entscheidend ist, dass H mit negativen Vorzeichen genommen wird.
Interpretation und Sonstiges
Der Begriff negative Entropie wurde von Erwin Schrödinger in seinem Aufsatz Was ist Leben geprägt. Er definiert Leben als etwas, das negative Entropie aufnimmt und speichert. (Auch wenn er mit negativer Entropie freie Energie meint, wie er in einer Fußnote schreibt). Entgegen der oftmals vorgebrachten Auffassung widerspricht dies natürlich nicht dem 2. Hauptsatz der Theormodynamik, da dieser Prozess unter Energiezufuhr (bei Pflanzen etwa durch das Sonnenlicht) stattfindet.
Was die Verwendung in anderen Gebieten betrifft scheint der Begriff der Negentropie nicht eindeutig definiert zu sein.
Im Lexikon der Biologie wird Negentropie definiert als durchschnittlicher Informationsgehalt des Einzelzeichens innerhalb einer gegebenen Zeichenkette (Herder Verlag 1988), womit ein Bezug zuer Informationstheorie hergestellt wird. Dies entspricht auch dem oben genannten Beispiel für die Gleichverteilung, da bei einer "gleichverteilten" Variablen keine zusätzliche Information gegenüber einer "Gleichverteilung" vorhanden ist.
Etwas anders wird der Begriff von soziologischen Systemtheoretikern definiert. Nämlich als "Negation der Entropie" bzw. als "Reduktion von Komplexität". Damit ist Negentropie hier gleichbedeutend mit Ordnung oder Information und damit ein Kennzeichen der Entstehung / Abgrenzung von Systemen. Eine weitere (freie) Übersetzung wäre: "Abwesenheit von (relativ vollständiger) Entropie" oder auch entsprechend: "Abwesenheit von Chaos".
Das Gegenteil von Negentropie ist Entropie, also das Maß für die Unordnung oder Zufälligkeit eines Systems.
Siehe auch
Entropie_(Informationstheorie)
Normalverteilung
NEGENTROPY
A non-recommendable near synonym for information. The term has created considerable confusion suggesting that information processes negate the second law of thermodynamics by producing order from chaos. The history of the confusion stems from the mere formal analogy between Boltzmann's thermodynamic expression for entropy S = k log W and the Shannon-Wiener expression for information H = -log_2 pa. The only motivation for the negative sign in the latter is that it yields positive information quantities (the logarithm of a probability is always negative). The probability p of an event a and the thermodynamic value W including Boltzmann's constant k measure entirely different phenomena. A meaningful interpretation of negentropy is that it measures the complexity of a physical structure in which quantities of energy are invested, e.g., buildings, technical devices, organisms but also atomic reactor fuel, the infrastructure of a society. In this sense organisms may be said to become more complex by feeding not on energy but on negentropy (Schroedinger). (Krippendorff)
Negentropy and redundancy: Krippendorff quotes Schrödinger: "A meaningful interpretation of negentropy is that it measures the complexity of a physical structure in which quantities of energy are invested, e.g., buildings, technical devices, organisms but also atomic reactor fuel, the infrastructure of a society. In this sense organisms may be said to become more complex by feeding not on energy but on redundancy."
Negentropy (sometimes also called "syntropy", e.g. by Dürr) is a natural inequality measure. The more equally things are distributed within a system, the less complex it is. Negentropy describes, how much usable structure energy has. The higher the negentropy, the higher the value of energy. Negentropy is negative entropy. It is zero in case of maximum order, otherwise negentropy is negative. For order I prefer a measure, which is zero in case of maximum disorder. Redundancy (used in information sciences) is such a measure. For a given system, its thermodynamic redundancy R×k (with k being Boltzmann's constant) is equal to its maximum entropy less its entropy: R×k=Smax-S.
Negentropie-Spiel | für Farbdrucker (for color printers) | Punkte-Tabelle (score table)
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http://poorcity.richcity.org/empathy1.htm
home | inequality | Negentropie | Entropie und Ungleichverteilung | Spielbrett und Punkteberechnung
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Negentropy game (short briefing in English, detailed description in German): In this board game 2 players (108+108 stones, or 3 players with 3×72 stones etc.) have to build clusters of stones on a game board. Few large clusters are better than many small clusters. After all 216 stones have been placed, the cluster negentropies determined by the cluster sizes are looked up from a table. Then for each player the sum of negentropies is computed. The player with the highest sum of cluster negentropies wins.
The calculation of the negentropies and the final score and, of course, even the whole game could be computerized. The negentropy provided by a cluster to the total score of a player is LN(n!), where n is the amount of stones in the cluster. The factorial n! is the amount of really different options to place stones within a cluster. In physics, however, it is the logarithm LN(n!) of that factorial which direcly exerts influence to thermodynamical processes.
Instead of the stones also pencils with different colors and one copy (for each game session) of the game board could be used. Or you use colored needles instead of stones. (In principle also a go-game could be used with max. 4 neighbours for each stone.) On the game board each stone (occupying a black number or a blue letter) can be connected to three neighbours (occupying a blue letter or a black number). The stones at the borders only can have two neighbours. Two clusters are connected if at least one stone of one claster is a neighbour of one stone of the other cluster. On the game board the lettering sequence and numbering sequence supports variations of the game.
"Fusion"
ein Negentropie-Spiel
1: Spielziel (Top)
Entropie bedeutet: "Grad der Unordnung" oder "Grad der Gleichverteilung". Entropie beschreibt die Verteilung von Masse und Energie in Raum und Zeit. In diesem Spiel geht es um einen Teilaspekt: Die Verteilung von Masse (Spielsteine) im Raum (Spielbrett).
Umgekehrt ist Negentropie der Grad der Ordnung, zu der sich Teile eines Systems zusammenfinden. Negentropie beschreibt, mit welcher "Deutlichkeit" sich Strukturen ausprägen. (Mit der Negentropie kann z.B. auch die Ungleichverteilung von Stoffen, Energien und Temperaturen in einem Massengemisch ausgedrückt werden.)
Ziel des hier vorgestellten Brettspieles (Newsgroups: alt.games.ideas,rec.games.board, rec.games.go, z-netz.freizeit.brettspiele, Web: Claus Brassat, "Luding", Knut-Michael Wolf) ist Negentropie-Maximierung (Entropie-Minimierung) für die aus eigenen Steinen gebildeten Gruppen sowie Störung der Negentropie-Maximierung des Gegners. (Die Spieler können auch versuchen, andere sinnvolle Spielvarianten zu entwickeln. Das Spielbrett ist bereits dafür vorbereitet.)
1.1: Grundlegende Spielregeln
Die Spieler setzen abwechselnd je einen Stein in ein von ihnen gewähltes Feld (Dreieck, Buchstabe, Zahl; siehe Spielfeldbeschreibung in Sektion 2). Wer den ersten Zug beginnt, wird durch Zufallsentscheidung ermittelt. Das Ziel jedes Spielers besteht darin, mit seinen Steinen Gruppen zu bilden, in denen sich pro Gruppe eine möglichst große Zahl der Spielsteine des Spielers zusammenfinden. Dabei sind wenige große Gruppen besser als viele kleine Gruppen.
Das Spiel ist beendet, wenn alle Spieler ihre Steine gesetzt haben, d.h. wenn alle Felder mit Steinen belegt sind. Nun ermitteln die Spieler für alle ihrer Gruppen die Punkte - die "Gruppen-Negentropien" aus der Anzahl der Steine pro Gruppe. Das kann rechnerisch geschehen oder mit Hilfe einer Tabelle, die zum Spiel gehört (Details sind in Sektion 4 dieser Spielbeschreibung. Einzelstehende Steine kann man vom Zählen gleich ausnehmen, denn ihr Punktewert ist 0.) Die Gesamtzahl der Punkte jedes Spielers - die Summen-Negentropie - ist die Summe der Punkte für die Gruppen des Spielers. Gewonnen hat, wer die höchste Punktesumme erreicht.
In diesem Spiel sind Pattsituationen möglich ("Unentschieden"). Sie können sogar willentlich herbeigeführt werden, wenn die Spieler daran Spaß haben.
Bei Anwendung der Stirling-Näherung für die Berechnung der Punktezahl aus der Anzahl der Gruppenmitglieder ist die Punktezahl der natürliche Logarithmus LN() der Fakultät (n!) der Anzahl der Mitglieder in einer Gruppe. Je mehr Mitglieder die Gruppe hat, desto überproportional größer wird die Punktezahl, die Gruppen-Negentropie. Dabei drückt n! aus, wieviele wirklich unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten es bei der Anordnung der Mitglieder innerhalb der Gruppe gibt. Der Logarithmus wird verwendet, weil LN(n!) in thermodynamischen Prozessen auftritt. Das Spiel drückt aus: "Wer mehr hat, bekommt noch mehr". Die Gruppen können zum Beispiel für Firmen und Unternehmen stehen, die durch Wachstum und durch Fusionen dominante Positionen erringen wollen. Allerdings muß dabei auch bedacht werden, daß mit dem Wachsen eines Unternehmens auch seine innere Organisaton komplexer wird. Außerdem wird bei Strukturen mit "kugeligen" Formen mit dem Wachstum auch die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen kleiner. Damit wird auch die Schnittstelle eines solchen Organismus zu seiner Umwelt relativ kleiner, was einem offene System das Leben (insbesondere das Wachstum) erschwert.
Darum sind Unternehmen hin- und hergerissen zwischen Streben nach Größe (z.B. Benz-Chrysler) und dem nostalgischen Traum, wieder die Übersichtlichkeit von kleineren Firmen zu haben (z.B. Industriepark Hoechst). Der Preis, den man für die eine Unternehmensstruktur zahlen muß ist oft die Ursache für die nächste Umorganisation in Richtung der vorletzten Struktur. Das "lernende Unternehmen" wird so zu einem oszillierenden: Es läuft im Kreis.
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