Arthrose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Arthrose (Knorpelverschleiß) ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die zum rheumatischen Formenkreis gehört. Sie ist die häufigste Erkrankung (ca. 55%) innerhalb der rheumatischen Erkrankungen. Im Gegensatz zur Arthritis sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern abgenutzt. Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Arthrose.

Die primäre Form entsteht durch eine dauerhafte Fehl- und/oder Überbelastung, z.B. durch Schwerarbeit, erhöhtes Körpergewicht, Sport (sic!), Bewegungsmangel oder den natürlichen Alterungsprozess.

Die sekundäre Arthrose entsteht als Folgeschädigung einer Vorerkrankung. Das können z.B. schlecht verheilte Knochenbrüche, Meniskusoperationen oder auch hormonelle Einflüsse sein.

Symptome

Eine Arthrose beginnt schleichend und verläuft zunächst langsam. Der Patient leidet unter Schmerzen an Knie- oder Hüftgelenken. Eine anfängliche Verspannung geht im späteren Verlauf in starke Schmerzen über.

Gelenke die Häufig von Arthrose befallen werden

Kniegelenk

Hüftgelenk

Daumengelenk = Rhizarthrose

Fingerendgelenke = Heberdenarthrose

Wirbelsäule HWS, BWS , LWS

Schultergelenk



Therapie

Laut der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist bei Arthrose nur die Wirksamkeit von Analgetika (Schmerzmittel) belegt. Dazu gehören zum einen die Nicht-steroidalen-Antirheumatika (NSAR) wie z.B. Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen, die angeblich besser magenverträglichen Cyclooxygenase 2-Hemmer (COX2-Hemmer) sowie die stark wirksamen Analgetika vom Morphin-Typ.

Zur Funktionsverbesserung wird oft Krankengymnastik eingesetzt.

Weblinks

Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!     >>     Zum Portal Medizin

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose"
Diese Seite wurde zuletzt geändert um 13:44, 2. Apr 2004. Der Artikel steht unter der
GNU Freien Dokumentationslizenz, siehe auch Lizenzbestimmungen.