Pelletheizungen        zurück    Erfahrungen   Firmen   Links      Orginaltexte


Erfahrungen:

Werner Hauer in Pegnitz

Firmen

http://www.kiko-gmbh.de/index_all.htm

http://www.swb-herten.de/heizung/pellet.htm

http://www.haustechnikthallwitz.de/Heizung/Kamin/Pelletkamin/pelletkamin.html

http://www.horak.de  ( Konstanz am Bodensee )

http://www.frey-heizung.de/ ( Bremerhaven)

http://www.solar-projekt.de/indexfirma.html ( 88250 Weingarten Tel. 0751-56033-0 )

Die Firma pro solar Energietechnik GmbH, Ravensburg, hat ihre Solarheizungssysteme um die Primärofenkessel TopLine und Smart des Herstellers Wodtke GmbH, Tübingen-Hirschau

http://www.solar-projekt.de/indexfirma.html

http://www.graef-gmbh.de/

http://www.holzkraft.de/              D-29313 Hambühren,

http://www.kwb.at/  KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH

A-8321 St. Margarethen/Raab 235    Telefon:  ++43 (0)3115/ 6116-0

Pionier in Sachen Pelletheizungen


Österreichische Pelletshersteller / -lieferanten

Biopellets - Holzindustrie Leitinger GmbH   http://www.leitinger.at/

Pabst-Pellets - Johann Pabst Holzindustrie GmbH   http://www.pabst-holz.com/index_p.html

Hot's Pellets - Glechner GmbH & CoKG  http://www.holzpellets.com/


Orginaltexte:

Pelletheizungen:

Heizen mit kleinen Presslingen aus unbehandelten Hobelspänen und Sägemehl. Holzpellets, ein neuer Brennstoff aus heimischem Holz, der in den USA, Skandinavien und Österreich bereits weite Verbreitung findet, könnte die Heizkessellandschaft in Deutschland entscheidend verändern. Holzpellets eignen sich durch ihre Kompaktheit, ihre verhältnismäßig hohe Energiedichte und exakt definierte Form (6 mm Durchmesser, 10 bis 30 mm Länge ) für automatisch beschickte Heizkessel im kleinen Leistungsbereich. Die guten Verbrennungswerte moderner Holzpelletkessel haben dazu geführt, daß die neue Bundesregierung diese Art der Raumheizung mit 120 DM je kW Kesselleistung bzw. mindestens 4.000 DM bezuschußt. Die förderungsfähigen Geräte müssen jedoch strenge Emissionswerte einhalten.

Pellets

Ein Kilogramm Pellets entspricht dem selben Energiegehalt wie 1,5 kg geschlagenenes Buchenholz oder 0,5 Liter Heizöl, und dies mit dem Vorteil  einer CO2-neutralen Verbrennung.

zb Kosten Holzkraft-Pellets 8 mm lose im Silozug pro 1000 kg DM 295,00 | Euro 150,83

Vorteile

Pellets gelten als CO2-neutraler Brennstoff, beim Verbrennen von Holz wird vom berüchtigten Treibhausgas Kohlendioxid gerade mal so viel freigesetzt, wie ein Baum zum Wachsen aus  der Atmosphäre entnimmt. Ein Kilogramm Pellets liefert etwa die gleiche Menge Energie wie ein halber Liter Öl. Pellets sind bundesweit lieferbar, der Preis liegt etwa 20 bis 30 Prozent niedriger als Heizöl. Und die Pellets könnten in Zukunft noch günstiger werden. Für das Feuern mit den Presslingen wurden spezielle Öfen entwickelt.

Technik

Diese werden automatisch per Förderschnecke mit Pellets beschickt. Die Geräte gibt es als sogenannte Luftgeräte, sie können im Wohnzimmer wie ein Kaminofen platziert werden. Die interessantere Variante sind Pelletkessel: Hier wurde ein Wasserwärmetauscher integriert. Der Pelletkessel gibt etwa 20 Prozent seiner erzeugten Wärme als Strahlungswärme ab. 80 Prozent gehen in einen Pufferspeicher, der warmes Wasser für die Heizkörper im Haus und für das Brauchwasser bereitstellt.

Energie-Mix

In Verbindung mit einer Solaranlage wird die Pelletheizung besonders für Besitzer von Niedrigenergie- und Passivhäusern interessant. Während im Winter das Pelletkesselgerät die Wärmeversorgung komplett übernimmt, ergänzt in der Übergangszeit die Solaranlage die Energieversorgung. Im Sommer reicht dann die Sonnenkraft für die Wassererwärmung vollkommen aus und der Pelletofen macht Sommerpause.

Preise

Ein Pelletofen mit Kessel kostet je nach Größe und Ausführung etwa zwischen 9.000 und 13.000 Mark. Für die Solaranlage sollte man inklusive Einbau ca. 17.000 Mark veranschlagen.

Förderung

Zur Zeit werden schadstoffarme Verbrennungstechniken gefördert. Für den Einbau eines Pelletkessels mit Wasserwärmetauscher gibt es Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, früher: BAW). Sie liegen bei rund 4000 Mark. Für die Kombination mit Solarkraft gibt es pro Quadratmeter Flachkollektor (bis zu vier Kollektoren) zusätzlich 250 Mark Zuschuss. Weitere Informationen bietet die Website des Amtes, dort unter »Aktuelles«. Über die Förderung informieren auch die Ofen-Firmen.

BAFA

Für die freundliche Unterstützung bei den Dreharbeiten zum Beitrag Pellet-Heizung danken wir der Ofenbau-Firma Wodtke GmbH in Tübingen-Hirschau und der Firma Pro Solar Energietechnik GmbH in Ravensburg. (Letztgenanntes Unternehmen stellt die Schnittstellen zwischen Pellet-Heizung und Solartechnik her).

Lieferung

Mit dem Pellets-Truck werden die Holz-Pellets geliefert. Die Pellets werden einfach mit einem Fördergebläse in das Pellets-Vorratslager eingeblasen. Ein Absauggebläse sorgt für die nötige Staubfreiheit. Zusätzlich können wir Ihre Pelletslieferung direkt vor Ort am Lkw genau abwiegen.

Vorratslager

zb  Pelletbox FPB 500 -2000

Beschreibung:

Pellet-Vorratbox-Behälter eignen sich zur Bevorratung von Pellets für automatische Pelletbrenner, zur Aufstellung im Heiz- und Nebenraum. Die Befüllung ist mit Sackware oder mittels Silofahrzeug möglich.

Die Pelletbox ist mit einer Befüll- und Kontrollöffnung (BK) standardmäßig versehen. Für die Befüllung über ein Tank- fahrzeug werden zwei zusätzliche Anschlußstücke (ABS) erforderlich.

Die Entnahme des Pelletgutes kann durch eine Schneckenaustragung über einen seitlichen Saugrohr- stutzen (DS) erfolgen. Wahlweise ist die Brennstoff- entnahme über eine Saugfördereinrichtung (DSA) erhältlich.

Die Pelletbox besteht aus einem Grundbehälter der mit einer Alu-Zink-Legierung korrosionsgeschützt ist. Die Behältereinbringung ist durch günstige Abmessungen, geringes Gewicht und Traggriffe erleichtert. Typ

Pelletherstellung  ( http://www.holzkraft.de )

http://www.holzpellets.com/Produktion/P1/p1.html

Wir produzieren die Pellets auf hochmodernen, speziell entwickelten Pelletpressen.

Als Rohstoff benutzen wir nur frische, unbehandelte Späne aus der holzverarbeitenden

Industrie. Da die Holzspäne durchschnittlich 47 Gewichtsprozent Wasser haben,

müssen sie getrocknet werden. Natürlich verwenden auch wir Holz als Brennstoff

um auch hier die Umwelt zu schonen. Nachdem die Späne getrocknet und gemischt

worden sind, werden sie in den Pelletpressen durch eine Stahlmatrize gepresst.

Durch den hohen Druck und die im Holz vorhandenen Lignine entstehen dort Presslinge,

die man Pellets nennt. Nach dem Kühlen und Absieben sind die Pellets bereits

fertig und können verpackt werden.

Heizung zb

KWB Österreich  http://www.kwb.at/

Vertretung in Oberfranken durch

(96450 Coburg, 96317 Kronach, 95111 Rehau, 95032 Hof, 95213 Mönchberg)

LAUTENSCHLÄGER GbR

Das Ergebnis von 20 Jahren Erfahrung und selbstständiger Forschung:

Unterschub-Retorten-Feuerung: bereits 8.000 Mal im Einsatz, selbstreinigend, keine beweglichen Teile

Mikroprozessorregelung der neuesten Generation, Boileransteuerung serienmäßig, witterungsgeführte Heizkreisregelung 2 Heizkreise als Zubehör, Fernbedienung auf Wunsch

Automatische Zündung

Höchste Brandsicherheit durch drei unabhängige Systeme: absolute Dichtheit, Brandschutzklappe (IBS- geprüft), Fallstufe

Vollständige Trennung zwischen Heizraum und Lagerraum durch Brandschutzkappen

Geringste Emissionen durch perfekte Nachverbrennung im Ringdüsenbrenner: Edelstahl, luftgekühlt

Standardmäßig vollautomatische Reinigung für den gesamten Wärmetauscher. 1x täglich 15 Sekunden, gleichbleibend höchster Wirkungsgrad (Jahresstromkosten für Reinigungsmotor ca. 10 Groschen)

Minimierter Strombedarf durch optimierte Fördertechnik

Bedienungsfreiheit bis zu zwei Monate (Aschelade entleeren)

Prüfungen Wieselburg, IBS-Linz, CE, Schweizer Brandschutzzertifikat

Große Aschelade 26 Liter mit automatischer Ascheverdichtung

5 verschiedene Pellets-Förder-Systeme (geeignet für jede bauliche Situation)

- KWB-Knickschnecke

- KWB-Rührwerksaustragung

- KWB-Saugfördersystem mit Schneckenaustragung

- KWB-Saugfördersystem mit Lanzenabsaugung

- KWB-Vorratsbehälter

KWB - oft kopiert - nie erreicht!

Die Firma KWB-Kraft und Wärme aus

Biomasse GmbH beschäftigt sich mit der

Verbrennung von biologischen Brennstoffen

in Form von Hackschnitzeln, Pellets und

Briketts.

Der Ursprung des KWB-Produktes liegt an der

Technischen Universität Graz, wo die

Entwicklung des KWB-Kessels ab 1984 unter

der Leitung von ao. Univ.-Prof. Univ.-Doz. DI

Dr. techn. August Raggam erfolgte.

Aufgrund der verstärkten Nachfrage dieser

Entwicklungen wurde 1994 die Firma

KWB-Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH

gegründet, um die Fertigung und

Vermarktung der Produkte zu verbessern. Die

komplette Produktpalette wird in einem der modernsten Werke Europas unter Einhaltung der

strengsten Normen erzeugt.

In der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet ein Team von

Spezialisten permanent an Neuerungen und Verbesserungen, damit KWB-Heizungsanlagen

höchsten Anforderungen entsprechen.

Der Vertrieb läuft über rund 150 Vertriebs- und Stützpunktpartner sowie über den guten

Fachhandel in ganz Österreich, Deutschland, Schweiz, Südtirol, Slowenien und Tschechien.

Ein flächendeckendes Service- und Kundendienstnetz sorgt für absolute Zufriedenheit bei den

Kunden.


Pellets - Scheitholz - Wechselbrandkessel

Pelletra 15

Leistung:

Pelletsbetrieb 4,5 - 15 kW

Scheitholzbetrieb 14,8 kW

in rechteckiger, stehender Bauweise aus 5 mm Kesselstahl im

Verbrennungsbereich.

Füllraum 77 Liter zur Befüllung mit Scheitholz (Scheitlänge bis 34 cm).

Füllraum 250 Liter zur Befüllung mit Pellets

Luftregelung bei Pelletsbetrieb:

Beide Klappen am Kessel werden geschlossen. Primär- und Sekundärluft werden

im

Luftverbund durch das Brennergebläse geregelt.

gerade Wärmetauscherflächen

ermöglichen eine einfache, gründliche Reinigung zur Erhaltung der

Übertragungsleistung

des Kessels.

Sicherheitswärmetauscher

zum Anschluß einer thermischen Ablaufsicherung.

Wärmedämmung

100 mm Mineralwolle mit Blechmantel.

Zum Holzkessel Pelletra 15 muß ein Pufferspeichervolumen von mind. 500

Liter installiert werden

Brenner ohne Heizung

Pelletvorsatzbrenner Pellx DM 3995,00 | Euro 2042,61

http://www.holzkraft.de/onlineshop/export/index.html


09.08.2000

Pellet-Branche wächst

Von jährlichen Zuwachsraten bis 30 Prozent beim Pelletabsatz berichtete der

CARMEN-Newsletter nawaros unter Berufung auf Rudolf Huber vom

österreichischen Marktführer (eigene Einschätzung), der Umdasch AG. Für 2000

erwarte die Firma 60.000 Tonnen Pellets. Ebenso günstig laufe das Geschäft bei den

Anlagenbauern. Verbraucher seien stark interessiert, aber auch unsicher im Hinblick

auf die Brennstoffqualität und stetige Versorgung, fasste Huber Marktforschungen

zusammen. Der effektive Jahresnutzungsgrad moderner Pelletheizungen sei "einer

modernen Öl- oder Gasanlage bereits weit voraus", sagte Guenther Huemer vom

österreichischen Pelletanlagenbauer Guntamatic Heiztechnik GmbH. In Zukunft

müsse die Technik konsolidiert, hundertprozentig betriebs- und ausfallsicher. (iwr)

Für Späne erwärmt



Umwelt: Experten erwarten Boom bei Pelletheizungen







VDI nachrichten, 9.5.2003

Holz wird als nachhaltige Energiequelle immer beliebter. 80 Kraftwerke verfeuern in Deutschland bereits Altholz, weitere 60 sind geplant. Doch langsam wird der Brennstoff knapp. Nachschub könnten die Wälder liefern.

Die Mannheimer MVV Energie AG will klotzen statt kleckern: Bis 2005 investiert der Stromkonzern über 250 Mio. # in Holzkraftwerke und -heizwerke. In fünf Jahren soll die Hälfte des MVV-Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen. Bei der Nutzung von Biomasse ist der deutsche Branchenfünfte damit führend.

Die MVV hat Holz als Hoffnungsträger für eine nachhaltige Energieversorgung ausgemacht: Bei der Verbrennung wird nicht mehr von dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) frei, als beim Wachstum gebunden wurde.

Und die Potenziale sind gewaltig: Die jährlich in den Wäldern der Erde nachwachsende Biomasse birgt zweieinhalbmal so viel Energie wie das in der gleichen Zeit geförderte Erdöl. Noch dominieren unter den erneuerbaren Energien hierzulande Wasser und Wind, doch Experten erwarten in den nächsten Jahren eine Aufholjagd der Biomasse: ?Beim Holz sind noch große Potenziale ungenutzt", meint Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) in Paderborn.

Die MVV will sie nutzen: ?In Königs Wusterhausen bei Berlin und in Mannheim gehen wir in diesem Jahr mit zwei Kraftwerken mit je 20 MW Leistung in Betrieb", sagt Dr. Matthias Eichelbrönner, Geschäftsführer der ?MVV Erneuerbare Energien GmbH". Mit dem Bau eines dritten Kraftwerks hat seine Firma in Flörsheim-Wicker begonnen. ?Wir können da alles verbrennen", sagt Eichelbrönner, ?von Wurzelholz, Straßenbegleitholz, Altholz aus der holzverarbeitenden Industrie bishin zu Altholz aus Möbelsammlungen". Selbst Bahnschwellen seien kein Problem, ?da eine aufwändige Rauchgasaufbereitung alles an schädlichen Emissionen vermeidet".

Früher landeten riesige Mengen Altholz, das etwa beim Abriss von Häusern anfällt, auf Deponien. Damit hat die im Juni 2001 in Kraft getretene Biomasse-Verordnung Schluss gemacht: Nun wird Strom aus Biomasse-Kraftwerken auch dann höher vergütet, wenn darin kontaminiertes Altholz verfeuert wird.

Ein Boom setzte ein: In circa 80 Kraftwerken lodert überwiegend Altholz, weitere 60 - zumeist größere - Anlagen sind in Planung. Experten gehen jedoch davon aus, dass die meisten nicht gebaut werden. Der Brennstoff wird nämlich knapp: Für die energetische Verwertung stehen in Deutschland 3,5 Mio. t Altholz zur Verfügung. Ein 20-MW-Kraftwerk braucht jährlich 150 000 t.

Für Eichelbrönner ist das kein Problem: Da alle drei Biomassekraftwerke in Kooperation mit regional ansässigen Entsorgungsunternehmen errichtet werden, sei die nötige Liefersicherheit gegeben. Doch Lackmann prognostiziert: ?Die Zeiten, in denen die Entsorgung von Altholz Geld kostete, dürften bald vorbei sein". Der BEE-Chef befürchtet sogar, dass zukünftig belastete Althölzer etwa aus dem Baltikum importiert werden könnten.

Dabei ist der Rohstoff Holz gar nicht knapp: ?Zusätzlich zu der bisher bestehenden stofflichen Nutzung ließen sich noch etwa 17 Mio. t Holz aus dem Wald holen, ohne die Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft zu gefährden", schätzt Matthias Dieter von der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg. ?Dieses Potenzial wird bisher nur zum kleinen Teil erschlossen", sagt Bernhard Dreher vom Umweltbundesamt (UBA).

Für Altholzkraftwerke sei das Holz frisch vom Stamm ?zu teuer, weil es erst im Wald geborgen und transportiert werden muss". Da die Kraftwerke für die Altholzverbrennung eine sehr teure Reinigungstechnik benötigen, mache die Verbrennung von unbelastetem Waldrestholz darin wenig Sinn. ?Das verbrennt man besser in kleineren Heizwerken", erklärt Dreher.

Etwa 1000 Anlagen zur Verbrennung von Hackschnitzeln versorgen in Deutschland öffentliche Gebäude und Nahwärmenetze. Auch die MVV betreibt einige solche Anlagen. Ein Raummeter Holz liefert hier die gleiche Wärmeleistung wie 200 l Heizöl. Der jährliche Brennstoffbedarf beträgt 3000 t bis 4000 t. Besonders viele Holzheizwerke gibt es in Österreich und in Süddeutschland.

?Obwohl der Rohstoff Holz deutlich billiger ist als Öl, rechnen sich diese Anlagen nicht ohne Förderung, da sie nur Wärme erzeugen", sagt Lackmann. Und es sei schwer für Wärme einen guten Marktpreis zu erzielen. Die Betreiber erhalten auch keine Vergütung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), da es die nur für produzierten Strom gibt.

Holzheizwerke seien auf Förderprogramme angewiesen, wie sie etwa Bayern aufgelegt habe, weiß auch UBA-Mann Dreher. Die Bundesregierung sei auf der Suche nach einer Regelung, die eine wirtschaftliche Grundlage für die Heizwerke schafft. Wachstum verspricht auch der Markt für Holzpellet-Feuerungen, mit denen vor allem Einfamilienhäuser beheizt werden. Die Pellets werden aus getrockneten Abfällen Holz verarbeitender Betriebe gepresst, etwa aus Sägemehl und Hobelspänen. Da sie vollautomatisch verbrannt werden, sind Pellets-Heizungsanlagen eine vollwertige Alternative zur Öl- und Gasheizung. Doch die Pellet-Feuerung ist teuer und setzt sich daher bisher für Einfamilienhäuser nur schwer durch (siehe Kasten).

Auch hier will die MVV mitspielen: In Leimen fährt sie bereits eine Anlage mit 25 kW thermischer Leistung und einem Brennstoffverbrauch von etwa 15 t bis 20 t pro Jahr. Matthias Eichelbrönner will ?derartige Projekte in Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften in größeren Stückzahlen verwirklichen."

Das ist nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern auch für die Luftreinhaltung, denn Pellets verbrennen sehr sauber: ?Weil es ein standardisierter trockener Brennstoff ist und weil man an den Anlagen auch nicht mehr manipulieren kann", erläutert UBA-Mann Dreher, ?jeder Schornsteinfeger kann ihnen ja sagen, was in sonstige Holz- oder Feststoffheizungen so alles reingeschmissen wird". Seit Februar gibt es zudem das Umweltzeichen ?Blauer Engel" für besonders emissionsarme und energieeffiziente Holzpellet-Feuerungsanlagen.

Die Verbrennung von Holz ist aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss: Es gäbe noch effektivere Wege, um aus dem Rohstoff Strom zu gewinnen, wie etwa die Holzvergasung. Diese Technik kam bereits in den 40er Jahren zum Einsatz. Hierbei wird das Holz unter Sauerstoffmangel thermisch behandelt, so dass ein brennbares Gas entsteht, das in Motoren eingesetzt werden kann.

Soweit die Theorie. In der Praxis fällt bei der Vergasung auch Teer an, der zu Schäden in den Anlagen führt. ?Noch gibt es keine serienreifen Holzvergasungsanlagen, die uneingeschränkt laufen", sagt Lackmann. Es seien aber nur noch kleine Probleme, die gelöst werden müssten, damit die Holzvergasung in großem Maßstab betrieben werden kann.

Während Biomasse bisher vor allem zur Wärmeproduktion genutzt wird, könnten kleine Holzvergaser zusätzlich Energie aus Waldrestholz liefern. ?Damit wäre der umweltentlastende Effekt noch größer", erläutert Dreher, ?da Strom in Deutschland bisher vor allem mit Kohle erzeugt wird". MVV-Mann Eichelbrönner sieht das kritischer: ?Im kleineren Leistungsbereich wäre das eine Option, doch der ist ohnehin teuer und die Vergasung halten wir derzeit noch für zu aufwändig".

Aus Holz lassen sich jedoch nicht nur Wärme und Strom erzeugen: Zahlreiche Forscher arbeiten an der Pyrolyse, also der Umwandlung von Biomasse in einen flüssigen Treibstoff. Spezielle Energiepflanzen brächten ein Vielfaches an Erträgen als Raps, aus dem Biodiesel gewonnen wird. Auch aus Holz ließen sich synthetische Kraftstoffe gewinnen, die unsere Abhängigkeit von Öl dämpfen könnten.

Hier sieht Lackmann ein riesiges Potenzial: ?Wenn wir 20 % der landwirtschaftlichen Flächen für schnellwachsende Energiepflanzen nutzen würden, könnten wir theoretisch den gesamten deutschen Kraftstoffbedarf damit decken." GÜVEN PURTUL

Für Verbesserungsvorschläge und Tipps bin ich dankbar email

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