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Zur Einstimmung: Zitat: Ari Fleischer Sprecher des Weißen Hauses, USA:
"Der Präsident Bush glaubt, daß der Verbrauch von Energie amerikanische Lebensart ist , und er glaubt , daß es das Ziel der Politiker sein sollte , die amerikanische Lebensart zu schützen. Der American Way of Life ist gesegnet. "
Zitat Die Zeit , BRD : "Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen !"
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Solar, was sonst
Deutschlands prominenteste Solaraktivisten Carl Amery und Hermann Scheer diskutieren über Sonnenenergie - Gespräch erschienen im Verlag Antje Kunstmann.
Von Christian Schütze
(Collage sueddeutsche.de)
Warum kommt die Sonne nicht durch? Die Frage zielt nicht auf Wetter und Wolken, sondern auf Energiepolitik und Technik. Die Berliner Journalistin Christiane Grefe stellt sie den beiden prominentesten Solaraktivisten Deutschlands, dem SPD-Vorstandsmitglied und Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer und dem katholischen Freigeist und Fundamentalökologen Carl Amery. Mit dem bewährten Erkenntnismittel des Dialogs sollen und wollen die beiden erkunden, welche kulturellen oder nur traditionellen Denkblockaden und welche wirtschaftlichen Interessen den Durchbruch der Sonnenergie bislang verhindert haben und weiter behindern.
Fundamentale Kulturkritik
Scheer und Amery sind in der Einschätzung der Solarenergie als der einzigen nachhaltigen und global umweltverträglichen Energieform einer Meinung. Sie unterscheiden sich nur in der Perspektive und in ihren Vorlieben. Scheer als gelernter Ökonom und Gesellschaftspolitiker denkt an die Endlichkeit der Ressourcen und die Befreiung der Menschen aus der Abhängigkeit von wirtschaftlichen Großmächten wie den gegenwärtig herrschenden Energiemultis. Amery sieht mehr die kulturgeschichtlichen und psychologischen Hintergründe der Sucht nach immer mehr Energieentfesselung. Beide unterziehen die gegenwärtige technische Zivilisation, die ganz und gar vom Verfeuern fossiler Rohstoffe lebt, einer fundamentalen Kulturkritik. Es herrsche allgemeine Pyromanie (Scheer), aber je mehr äußere Energie verpulvert werde, desto weniger innere Energie sei noch zu spüren (Amery).
Ein Lust zu lesen
Die beiden überbieten sich geradezu in neuen Einsichten und radikalen, tief einschneidenden Gedanken, die sie in glänzende Sprachbilder fassen – es ist eine Lust, das zu lesen. Da muss die Moderatorin gelegentlich an die eingangs gestellte Frage erinnern: Warum kommt die Sonne nicht durch? Es gibt viele Gründe. Einmal, weil der Ökonomismus, derzeit einziger Souverän der Weltdeutung“, ein trügerisches Gefühl erzeugt, das Lebenswichtige wachse immer nach, und weil in den Wirtschaftswissenschaften eine erschreckende Unkenntnis der Natur herrscht. Dann, weil die zur Zeit lebenden Wissenschaftler und Ingenieure von der Ideologie der Großtechnik geprägt sind: Sie können sich die Sonnenenergienutzung nur mit riesigen Anlagen in der Sahara vorstellen oder mit im Weltall kreisenden Kraftwerken – also in Form von utopischen Entwürfen, die sich selbst ad absurdum führen.
Von der Ideologie der Großtechnik geprägt
Solarenergie wird aber dezentral genutzt, sie kommt über den kurzen Weg vom Dach, ist mittelständisch und einfach. Sie hat nicht den Glamour von Hightech. Sie braucht keine großen Systeme und keine neue Infrastruktur (wie zum Beispiel eine Energieversorgung mit Wasserstofftechnik). Vor allem hat sie keine Inkassopunkte“, wo verdient werden kann. Dezentrale Solartechnik macht von Fernversorgung unabhängig. Deshalb müssen die herkömmlichen Energie-Großversorger aus eigenem Interesse grundsätzlich gegen die Solarenergie sein, auch wenn sie sich mit Forschung und Pilotanlagen darauf einstellen. Das sind die Widerstände, wie Scheer sie sieht.
Falsche Umtriebigkeit
Amery kennt noch weitere, zum Beispiel die zur Erklärung von wirklichen oder vermeintlichen Fehlhaltungen gern herangezogene protestantische Arbeitsethik“. Da muss immer umgetrieben werden. Wer rastet, der rostet. Ohne Wachstum droht Untergang. Wo Arbeit nicht gebraucht wird, muss man sie mit Subventionen schaffen. Soll uns doch alle der Teufel holen, Hauptsache, er findet uns am Arbeitsplatz! Amery empfiehlt mehr von der Mentalität des Diogenes, der die Solarenergie direkt nutzte und sich vom König Alexander nur wünschte, er möge ihm aus der Sonne gehen. Anstrengung und Arbeit sollen, so Amery, schon sein, aber intellektuell und moralisch.
"Rechnet sich ein Porsche?"
Schließlich der Hauptwiderstand in den Zeiten der totalen Ökonomie: das gebetsmühlenhafte Gerede, wonach Solarenergie sich nicht rechne“. Rechnet sich ein Porsche? Oder eine Premierenkarte für Bayreuth? Die Autoren polemisieren gegen die kleinkarierte Pfennigfuchserei, die gerade von der Solarenergienutzung erwartet, dass sie sich rechne, während das halbe Leben aus Emotionalkonsum und Angeberei besteht. Wenn man es den Trägern dieser conspicuous consumption“ beibringen könnte, dass ein großes Photovoltaikdach auf der Villa ruhmvoller sei als ein Achtzylinder-BMW, wären wir ein gutes Stück weiter in eine bewohnbare Zukunft vorgerückt“. Die Fernflugreise zu den letzten Inselparadiesen, die deren Untergang nur beschleunigt, sollte einmal als kulturlos“ verpönt sein, das Faszinosum der solaren Wende als gesellschaftliches Praxisprojekt aber der Beginn einer neuen demokratischen Kultur“ werden.
Spott für grüne Ökosofties
Die beiden sind nach herkömmlicher Klassifizierung Idealisten, aber militant. Für die Träumereien der Ökosofties von den sanften Energien“ haben sie nur Spott übrig: Alles, was für die Solarenergie bisher erreicht wurde, sei im Konflikt geschehen, durch Druck von unten. In der ökologischen Weltkrise“ hilft pragmatisches Konsensgehabe“ nicht weiter. Da bekommen die Grünen eine milde Abreibung; die Autoren haben Verständnis für deren Schwanken zwischen reiner ökonomischer Lehre und der Erwartung, die Teilhabe an der Regierungsmacht könne mehr bewirken als Opposition. Hermann Scheer verklärt allerdings die Vergangenheit seiner Partei, wenn er ihr frühe Offenheit für ökologische Gedanken attestiert. Willy Brandts Bonmot, man könne nicht jeden grünen Gartenzwerg in die SPD aufnehmen, hat zur Sammlung der Grünen außerhalb der Sozialdemokratie viel beigetragen.
In der Reihe der Hindernisse für die Solarenergie fehlt die Erfahrung, dass der Mensch eben lieber einen vorgefundenen Konservenkeller leer frisst, als zur Arbeit aufs Feld zu gehen. Öl zu verbrennen ist bequemer als Sonnenenergie zu ernten. Aber das weiß sowieso jeder. Die Autoren holen weiter aus – steigern die unumgängliche Energiewende zur Kulturrevolution. Dieser schmale Band enthält enorm viel Treibstoff.
CARL AMERY, HERMANN SCHEER: Klimawechsel – von der fossilen zur solaren Kultur. Verlag Antje Kunstmann, München 2001. 143 Seiten, 19.80 Mark.
Sonnenstrom: Finanzamt kassiert
7. Juni 2001
Schock für die Besitzer von Solardächern: Sie müssen jetzt damit rechnen, Post vom Finanzamt zu bekommen. Geprüft wird, ob für den ins Netz eingespeisten Solarstrom Gewerbesteuern fällig werden. Die Überlegung des Fiskus: Immerhin bekommen private Erzeuger pro Kilowattstunde Strom, die sie ins allgemeine Netz liefern, 99 Pfennig. Damit kann das solare Stromgeschäft für private Anlagen-Besitzer so einträglich werden, dass sie Einkommen wie aus einem Betrieb erzielen. Steuerpflichtig werden die Besitzer eines privaten Sonnenkraftwerks aber nur, wenn sie deutlich mehr Strom liefern als sie andererseits selbst im Haushalt verbrauchen. Wer also über eine Photovoltaik-Anlage nachdenkt, sollte deren Dimension nicht zu großzügig planen. Denn je nach Einkommensverhältnissen kann sonst die Steuerrechnung durch einen unerwarteten Gewerbe-Anteil erheblich ungünstiger ausfallen. Grundsätzlich gilt: Anlagen mit einer Leistung über 2,5 Kilowatt werden bei Einfamilienhäusern problematisch.
Links zum Thema Nachwachsende Rohstoffe
http://www.dainet.de/fnr/de/index.htm
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.
Deutsches Agrar Informationsnetz (DAINET)
Biomasse Informations-Zentrum
www.naturbauprodukte.de
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)
INARO
RIKO (Naturfaserverbunde)
C.A.R.M.E.N.
Boxer-Infodienst: Regenerative Energie
Hoch Ölsäurehaltige Sonnenblumen
Manifesto on ‘non-food’ oilseeds (supporting companies and associations)
Staatliche Institutionen
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württemberg
Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Brandenburg
Senat für Wirtschaft und Häfen der Hansestadt Bremen
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Freie und Hansestadt Hamburg Wirtschaftsbehörde
Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz
Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt
Sächsisches Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten
Ministerium für ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt
Kooperationsstelle Hamburg
Biogasveranstaltung der Regierung Niederbayern
Organisationen
C.A.R.M.E.N.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG)
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)
Forum für Zukunftsenergien e.V.
Holzabsatzfonds
INARO
Energiestiftung Schleswig-Holstein
Knoten Weimar
FSC Holzzertifizierung
BIS-NAROSSA
IHK Braunschweig zu Naturfaserverbünden
Umweltzentrum Trebsen der Handwerkskammer Leipzig
Verbände
Bundesinitiative BioEnergie
Verband der Automobilindustrie e.V.
Deutscher Bauernverband e.V.
Verband der Chemischen Industrie e.V.
IBAW Interessengemeinschaft Biologisch Abbaubare Werkstoffe e.V.,
International Biodegradable Polymers Association & Working Groups
Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke e.V. (VDEW)
Deutscher Industrie- und Handelstag
Mineralölwirtschaftsverband e.V.
Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.
Verband Deutscher Oelmühlen e.V.
Verband Deutscher Papierfabriken
Deutscher Raiffeisenverband e.V.
Verband der Wellpappen-Industrie e.V.
Messen
NAROSSA
NAROSSA - Kongress
naro-tech
Internationale Grüne Woche
Agritechnica
Hannover Messe
Netzwerke
www.ECO-World.de
Technologiedatenbank des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Regenerative Energiewirtschaft
BHKW-Infozentrum
www.infoFARM.de
www.biopolymer.net/
Die Sonnenseite (Franz Alt)
Energie-Server.de
Natural-products.net
www.naturfaser-wirtschaft.de
http://www.rohstoffkreislauf.de
http://www.agrar-energie.de
Firmen
Renewable Energies and Enviroment (FR)
Henkel KGaA
Cognis
UNIQEMA (NL)
NAROCON
Innovations- und Gründerzentrum Nachwachsende Rohstoffe
Internationale Holzboerse
Energieholzboerse
BIOS Bioenergy (AT)
Forbo - Linoleum (NL)
Wissenschaftliche Institute
Thüringische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Strukturmechanik des DLR
Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft
Bundesforschungsanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen
Deutsche Zentralbibliothek für Landbauwissenschaften
Internationale Links
AGORES
ACTIN2020 (Alternative Crops Technology Interaction Network)
Biological delignification of Non-Woody Materials
Contract AIR-1219
CORDIS
Links related to the industrial utilisation of vegetable fats and oils (CTVO)
European Commission DG TREN (Energy and Transport)
IEA Bioenergy Agreement
This activity has set up a mailbox relating to production and use of solid agricultural energy crops.
Mailbox: iea-3.2@dina.foulum.min.dk
New Uses Council
PyNE (Pyrolysis Network) Newsletter
University to Aberdeen - Department of Forestry
Wood Supply Research Group
Database on Renewable Resources Projects in Europe
Sustainable Development Online
www.biopolymer.net/
www.natural-product-development.com
http://www.fh-fulda.de/~fd9006/oekosim.htm
Surftipp:GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit
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Das GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit - eine
Grossforschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland und des
Freistaats Bayerns - ist ein Zentrum fuer Umweltwissenschaften. Das Zentrum
ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fuer Grossforschungseinrichtungen
(AGF). Auf seiner Website informiert das GSF ueber seine Forschungsvorhaben,
deren Ziel der Schutz des Menschen vor schaedigenden Einfluessen durch
Strahlung und Chemikalien sowie die Nutzbarmachung von
naturwissenschaftlich-technischen Erkenntnissen zur Verbesserung des
Umweltschutzes und der Gesundheitsversorgung ist.
Unter: http://www.gsf.de/
In der Kreisstadt soll bis zum Start der Landesgartenschau die erste Erdgastankstelle entstehen
von Alexander Löffler
KRONACH. Zukunftsorientierte Technologien werden auch im Landkreis Kronach vorangetrieben. Wenn es nach den Verantwortlichen geht, soll rechtzeitig zur Landesgartenschau die erste für die Öffentlichkeit zugängliche Erdgastankstelle im Landkreis in Betrieb genommen werden.
Gerade im Hinblick auf die Landesgartenschau sei ein Standort in der Nähe des Geländes denkbar. Alternativ stehe ein Ort in der Industriestraße zur Debatte, teilte Peter Maaß, Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadt Kronach, auf Anfrage mit. Eine endgültige Entscheidung solle in den kommenden Wochen fallen. In naher Zukunft wolle dann auch die FGL offiziell ihren Bauantrag einreichen.
Regionalmanager Willi Fehn erklärte, dass bereits Mitte 2000 auf Initiative des Landrates, Oswald Marr, erste Gespräche mit der Fränkischen Gas- Lieferungs-Gesellschaft (FGL) und der Ferngas Nordbayern stattgefunden hätten. Anfangs seien die Chancen für eine Erdgastankstelle noch recht gut gewesen, doch nach ersten Gesprächen habe die FGL die Rentabilität dieser rund 750000 bis einer Million Mark teuren Einrichtung angezweifelt. Erst nachdem im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) tätige Verkehrsunternehmer von der Umstellung auf Erdgas betriebene Busse überzeugt werden konnten, sei der Weg wieder frei gewesen. "Der Landkreis musste immerhin garantieren, dass nach Inbetriebnahme mindestens zehn Busse täglich die Erdgastankstelle nutzen werden", erklärte Fehn. "Hätten uns die Busunternehmer ihre Zusammenarbeit nicht zugesichert, wäre das Thema erledigt gewesen", verdeutlichte er. Ziel sei es aber auf Dauer, den gesamten ÖPNV auf Erdgas betriebene Fahrzeuge umzustellen. Ferner sollten nach Möglichkeit auch Unternehmen von den Vorteilen des Erdgases überzeugt werden. Hier habe es beispielsweise bereits Gespräche mit den Müllunternehmen oder auch mit Loewe gegeben, unterstrich Fehn diese Aktivitäten. Außerdem solle auch der Pendelverkehr bei der Landesgartenschau mit Erdgasbussen betrieben werden.
"Die Vorteile Erdgas betriebener Fahrzeuge liegen klar auf der Hand", wusste der Regionalmanager. Die Gaskosten lägen demnach bei circa 60 Prozent des Bezinpreises, verdeutlichte Fehn. Darüber hinaus liege der Emissionsausstoß um die Hälfte niedriger als bei Dieselfahrzeugen. "Für uns ist es besonders wichtig, solche zukunftsfähigen Technologien aktiv zu unterstützen", teilte Fehn mit. Dafür habe sich speziell der Landrat intensiv eingesetzt und dafür gekämpft, diese "nachhaltige Entwicklung" auch mit Unterstützung des Umweltministeriums voranzutreiben. "Hier könnte der Landkreis durchaus mit etwas glänzen, was nicht jeder hat", sagte der Regionalmanager. Die Tankstelle wäre ferner ein wichtiger Baustein im Zusammenhang mit dem nachhaltigen Tourismus im Naturpark Frankenwald.
Im Hinblick auf den Standort verdeutlichte Fehn, dass ein Ort in direkter Nähe zum Landesgartenschaugelände die beste Lösung sei, um nicht zuletzt den unmittelbaren Bezug zu dieser herzustellen. Die Werbewirksamkeit dürfe natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden.
Der technische Teil der Tankstelle werde die Größe einer Fertiggarage aufweisen und die beiden Zapfsäulen würden sich nicht wesentlich von einer herkömmlichen entscheiden, erklärte Fehn die bauliche Beschaffenheit. Getankt werden müsse aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer Chipkarte der FGL, da kein Personal an der Tankstelle zur Verfügung stehe. Nach dieser Chipkarte erfolge dann die Abrechnung. Fehn stellte weiterhin heraus, dass diese Erdgastankstelle auch von Privatpersonen jederzeit genutzt werden könne.
Peter Maaß verdeutlichte, dass sich auch die Stadt dieser zukunftsträchtigen Technologie nicht versperren möchte. Wenn die endgültige Entscheidung gefallen sei, solle auch der komplette Fuhrpark des Bauhofes und auch der Stadtverwaltung nach Möglichkeit auf Erdgas betriebene Fahrzeuge umgestellt werden. Derzeit fahre die Stadt bereits ein "Gasauto", das an der firmeneigenen Tankstelle der FGL betankt werden könne. Bereits Anfang Oktober solle ein Transporter hinzukommen, dem noch zwei weitere folgen würden. Auch Maaß stellte als Grund für die Umstellung in erster Linie den Umweltschutzgedanken heraus. Ansatz sei dabei natürlich die Verringerung des Schadstoffausstoßes, unterstrich Maaß. Gerade zur Landesgartenschau sei dies eine signalsetzende Aktion.
Betrieb der Tankstelle
Diplom-Ingenieur Reinhard Schwemmlein, Prokurist der FGL, erklärte, dass ein Großteil der Investition von der Ferngas Nordbayern getragen werde, die als Vorlieferant der FGL agiere. Die FGL ihrerseits werde hingegen für den Betrieb der Erdgastankstelle zuständig sein. Die Tankstelle solle mit zwei Zapfsäulen ausgerüstet werden, eine für Busse und eine für Pkw. Dauerhaft müsse es das Ziel sein, dass auch an herkömmlichen Bezintankstellen eine Gaszapfsäule zur Verfügung stehe, erklärte Schwemmlein.
Anfang der Woche haben der Mineralölkonzern Aral und die Essener Ruhrgas erklärt, gemeinsam ein flächendeckendes Erdgastankstellen- Netz aufbauen zu wollen.
Für Verbesserungsvorschläge und Tipps bin ich dankbar email