Focusliste der renommiertesten Schilddrüsen Chirurgen in der BRD   Copyright by Focus    zurück

Kommentar vorne weg:

Manchmal ist es besser von einem nicht so renommierten Arzt operiert zu werden. In der Regel sind solche Liste auch nur für Privatpatienten interessant , da Kassenpatienten nur selten zu so  hochspezialisierten Ärzten überwiesen werden.

Zu fordern ist für jedes Krankenhaus , das sich mit Schilddrüsenchirurgie befaßt . eine Veröffentlichung folgender Zahlen pro Jahr:

Ein Krankenhaus , das pro Jahr > 100 Schilddrüsenoperationen durchführt , bietet in der Regel eine ganz gute Qualität. Allerdings muß man neben den Zahlen auch auf eine strenge Indikationsstellung achten , denn gesunde Schilddrüsen lassen sich - überspitzt formuliert - natürlich am besten operieren und dann als vermeintlicher Erfolg verkaufen.

Siehe auch http://www.medizin.uni-halle.de/medizin/izk/zch1/kaccaq.html

Originaltexte SD OP



Liste Alphabetisch sortiert und mit Internetadressen ergänzt

Prof. Dr. Heinz J. Buhr

Prof. Dr Henning Dralle

Prof. Dr Andreja Frilling

Prof. Dr. Peter E. Goretzki

Prof. Dr. Istvan Klempa

Prof. Dr. Jochen Kußmann

Prof. Dr. Hans-Dietrich Röhrer

Prof. Dr. Matthias Rothmund

Prof. Dr. Jörg Schumann

Prof. Dr. Dr. Fritz Spegelsberg

Prof. Dr. Peter Wagner

Prof.Dr. Robert A. Wahl

Prof. Dr. Hubertus J. C. Wenisch

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Orginaltexte SD Operation:

++ 07.06.2004, Buchloer Zeitung ++

Mehr Sicherheit bei der Schilddrüsen-Operation

"Nervenmonitoring" jetzt auch am Buchloer Krankenhaus

Buchloe(bz/maf). - Mehr Sicherheit bei Operationen an der Schilddrüse bietet das Buchloer Krankenhaus St. Josef. Ein elektronisches Gerät kontrolliert während der Eingriffe ständig die Funktion der Stimmband-Nerven. Das hilft, mögliche, unter Umständen sogar bleibende Schäden am Sprechapparat zu verhindern. Dieses "Nervenmonitoring" genannte Verfahren hat der chirurgische Chefarzt Dr. Stefan Härtel am Hospital eingeführt. Schilddrüsenoperationen gehören zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in Deutschland. Etwa 100000 Menschen müssen sich jährlich an diesem Organ operieren lassen. Bei bis zu fünf Prozent, so sagt die Statistik, werden dabei die Stimmbandnerven geschädigt, bei etwa einem Prozent der Patienten sind die Schäden dauerhaft. Die Folge: die Stimme ist heiser und leise, auch die Atmung kann behindert sein. Um dieses Risiko so weit wie möglich auszuschalten, ist es notwendig, bei der Operation den Verlauf der Nervenstränge zu ermitteln. Dazu benutzten die Chirurgen bislang Lupenbrillen, um den sehr feinen Nerv im Gewebe aufzufinden. Dies sei häufig schwierig, da die wuchernde Schilddrüse zum einen meist dem Nerv sehr nahe kommt und diesen verdeckt, zum anderen sich der Nerv auch oft auf der Schilddrüsenrückseite zwischen Blutgefäßen "versteckt", so Härtel. Außerdem verlaufe der Stimmbandnerv "nicht immer so, wie es im Lehrbuch steht". Mit der Methode des "Nervenmonitorings" kann selbst in schwierigen Fällen der Nerv sicher aufgespürt und auf seine Funktionstüchtigkeit getestet werden. Das Verfahren wird schon seit langem bei Eingriffen am Gehirn oder am Nervenapparat eingesetzt, inzwischen aber zunehmend auch bei Eingriffen wie eben an der Schilddrüse verwendet. Bei dem Verfahren werden Elektroden, also quasi Stromkabel, am Stimmbandnerv angelegt. Über diese schickt der "Nervenmonitor" ständig einen geringen elektrischen Reiz durch das Nervengewebe. Der Operateur weiß dadurch zum einen, wie der Nerv verläuft. Zum anderen tönt aus dem "Nervenmonitor" ein Warnsignal, sobald der Operateur mit seinen Werkzeugen zu nah an den Nerv kommt und sich dadurch die an das Gewebe angelegte Stromspannung ändert. Besonders bewährt hat sich das Verfahren laut Härtel bei anspruchsvolleren Operationen wie der Entfernung der gesamten Schilddrüse, bei bösartigen Erkrankungen sowie bei Wiederholungseingriffen, die in der Regel durch Narben erschwert werden. Aber auch beim häufigsten Schilddrüsen-Eingriff, der Kropfoperation, habe sich das neue Verfahren bewährt. Der Chefarzt hat das "Nervenmonitoring" bereits mehrere Jahre lang an seiner vorherigen Arbeitsstelle in einer hessischen Großklinik praktiziert. Die notwendigen Gerätschaften kosteten mehrere tausend Euro.