Schilddrüsenhormonwirkung
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T3 = Trijodthyronin T4 = Thyroxin
Schilddrüsenhormone sind für den Menschen und wohl alle höheren
Tiere lebenswichtig
Schilddrüsenhormone sensibilisieren die Körperperipherie
gegenüber Katecholaminen.
Wachstum:
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Schilddrüsenhormonmangel führt zu Verzögerungen beim
Knochenwachstum und bei der Gehirnreifung.
Energiestoffwechsel:
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Schilddrüsenhormone steigern den Zellstoffwechsel, d. h. den Grundumsatz
und erhöhen den Sauerstoffverbrauch.
Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel:
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Physiologische Schilddrüsenhormonkonzentrationen fördern,
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erhöhte Konzentrationen hemmen die Protein- und Glykoproteinsynthese.
Fettstoffwechsel:
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Schilddrüsenhormonmangel verzögert den Cholesterinabbau,
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ein Hormonüberschuss beschleunigt ihn.
Mineralhaushalt:
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Phosphat- und Kalziumbilanz sind bei Hyperthyreose negativ,
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bei Hypothyreose positiv.
Herz und Kreislauf:
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Eine Überfunktion der Schilddrüse
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erhöht die Herzfrequenz,
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das Schlagvolumen und
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die Blutdruckamplitude.
Psyche:
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Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt zur Apathie,
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eine Überfunktion zur Übererregbarkeit und manchmal zur Psychose
Muskulatur:
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Bei Hyper- und Hypothyreose kann eine Myopathie auftreten,
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bei einer Hypothyreose sind die Sehneneigenreflexe verlangsamt.
Es bestehen Wechselbeziehungen zwischen der Schilddrüse und anderen
endokrinen Organen, nämlich Keimdrüsen und Nebenniere. Dies
erklärt die Amenorrhoe bzw. habituelle Aborte bei einer
Schilddrüsenfunktionsstörung.