Kritik an Linux zurück
Ich mag Linux . Ich finde es toll , was bisher schon erreicht wurde.
Linux ist eine hochaktive Baustelle mit einem schon sehr soliden Fundament.
Trotzdem muß berechtigte Kritik möglich sein.Dazu dient diese Seite :
Viren unter Linux
Angeblich ist Linux ziemlich virussicher. Das wird sich schnell ändern, wenn Linux weiter verbreitet ist.
Neue Programme laden und installieren
Das Hochladen und installieren neuer Programme auf den eigenen Rechner aus dem Internet ist ziemlich mühsam. Es gibt eine verwirrende Vielfalt von Formaten, Bibliotheken und Abhängigkeiten.
Starkit kann etwas Abhilfe schaffen. http://www.equi4.com/starkit.html
Es fehlt ein interaktives Linuxlernprogramm
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Die Shellbefehle sind gewöhnungsbedürftig . Es gibt derer auch so viele .
Vieles geht auch ohne Shell mit KDE und dem Konqueror .
Das Suchen von Dateien ist ziemlich mühsam
Das KDE Suchprogramm ist ziemlich lahm.
Am besten funktioniert es mit dem Befehl find auf der Konsole
Whereis , find , grep, locate sind gewöhnungsbedürftig
Das Einbinden von Geräten ( Mount ) ist eine Wissenschaft für sich. Unter KDE muß man nicht mehr mounten.
Mit mtools kann man auf Dos disketten zu greifen ohne zu mounten.
Wie weiß man, ob man jetzt auf Festplatte 1 oder 2 ist ?
Updaten von einer Linux Version auf die andere
Vorsicht Ihre Daten können verloren gehen . Am besten die wichtigsten Daten in Sicherheit bringen und auf CD Brennen !
Guter Trick : eigenes Home Verzeichnis auf eine eigene Partition legen. Denn Rest kann man dann neuinstallieren.
Update von SUSE 8.2 auf 9.0 hat bestens funktioniert.
Das Programmieren in C++ und QT
Es ist verglichen mit Visual Basic ziemlich verwirrend und mühsam.
Ein Programm QT-light wäre schön.
==> sehr schön für VB Programmierer ist Gambas
Das Löschen mit RM kennt kein Undelete
Das ist manchmal sehr fatal. Deswgen mit dem Konqueror in den Papierkorb schieben.
Programme die man noch vermisst
Es fehlen noch einige gute Programme
*Aolpress ==> Staroffice , Open office
*Winzip, ==> zip auf der Konsole
*Picture Publisher , ==> Gimp
WinOnCD (LinOnCd), ==> k3b
*Visual Basic ==> Gambas
Die Linux Installation wird immer einfacher , deswegen sollte der neue Schwerpunkt von Linux bei den Anwendungsprogrammen zb unter KDE liegen.
Einbindung von Laufwerken
Dateisuche
tar Dateien
Zwischenspeicher
Funktioniert nicht so gut wie unter Windows ( oder nur anders ?)
Wo kann man ein vollinstallierten PC mit Linux kaufen ?
http://www.linux-spezialist.de/ Hier kann man vorinstallierte Linuxhardware kaufen
Linux Spezialist -
Gleißbühlstrasse 10 -
90402 Nürnberg -
0911 274 36 0 - 0911 274 36 29
webmaster@linux-spezialist.de
zb Dell PC mit ISDN Karte , Soundkarte , CD, DVD , CD Write Laufwerk,
+ HP Officejetdrucker und Scanner
+ installierter USB Schnittstelle
+ alle dazu nötigen Programme
http://www.fujitsu-siemens.de/rl/kontakt/produktanfrage.asp
Spiele
Als Plattform für aufwendige 3D-Spiele ist Linux Windows noch immer unterlegen. Zwar gibt es für das freie Betriebssystem viele nette, kleine Desktop-Spiele und mittlerweile sogar ein paar Action-Spiele, aber dennoch kann eingefleischten Spielfans Linux nicht unbedingt empfohlen werden – außer man will sich seine Spiele selbst programmieren.
Das Hauptproblem liegt darin, dass die neuesten Grafikkarten oft nur schlecht in Linux unterstützt sind. Die herkömmlichen X-Server können die geballte Kraft der neuen Grafikkarten gar nicht voll ausnutzen. Etwas Abhilfe verschaffen hier Bibliotheken wie OpenGL und Simple MediaDirect Layer (SDL), die Spieleprogrammierern eine Reihe von Funktionen anbieten, mit denen die Hardware direkt angesprochen werden kann.
Obwohl das Angebot an PC-Spielen unter Linux noch nicht überwältigend ist, hat sich dennoch einiges getan. Firmen wie Loki Games portieren beliebte PC-Spiele nach Linux oder entwickeln neue Spiele von Anfang an plattformübergreifend. Daher ist es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis auch echte Spiele-Freaks auch auf Linux setzen können.
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Angriff auf Debian 12/2003
Attacke durch Loch im Linux-Kernel
Debian-Projekt musste Angriff durch Sicherheitslücke hinnehmen, die seit zwei Monaten bekannt war Robert Lemos und Martin Fiutak
Das Debian Project hat am Montag vor einem Loch im Linux-Kernel gewarnt, das es einem Angreifer ermöglicht haben soll, vier der eigenen Entwicklungs-Server zu attackieren. Am 19. November sei es einem Fachmann, der bereits Zugriff auf den Server hatte, gelungen, die Limits für Zugriffe aufzuheben. Die Technik sei als "privilege escalation" bekannt, so Debian.
Entdeckt worden sei das Loch bereits im September, in der jüngsten Version des Kernel sei es bereits geflickt worden. Das Problem: Dieses Update war erst am Freitag verfügbar - Der Kernel 2.4.23 kam also acht Tage nach dem ersten Angriff.
Debian beeilte sich zu versichern, dass der Quellcode des eigenen Projects nicht betroffen sei. "Glücklicherweise fordern wir von unseren Entwicklern, dass sie ihre Software-Ergänzungen beim Upload mit einer digitalen Signatur versehen", so der Debian-Mitarbeiter Martin Schulze.
Fürs erste habe man sämtlich Entwickler-Accounts geblockt. Wann diese wieder verfügbar sein sollen, ist indes nicht bekannt. Der bisher unbekannte Angreifer soll insgesamt vier Server gefährdet haben. Auf den Systemen Master, Murphy, Gluck and Klecker sind unter anderem Mailinglisten und Security Patches abgelegt.
Innovationen mit Linux
Michael Gebhart 24.03.2003 - 09:05 - [Hits: 8129, Kommentare: 74]
Diskussion
Ich möchte hier mal einen wichtigen Schwachpunkt von Linux ansprechen, nämlich die fehlende Unterstützung und Beteiligung von Linux in Innovationen, den Trends für die nächsten Jahre.
Microsoft trumpft zur Zeit immer weiter auf mit Tablet PCs, Smart Displays (kabellosen Bildschirmen zum Mitnehmen), Windows Pocket für leistungsfähige PDAs im Bereich Multimedia usw. Auch wenn, wie wir es alle kennen, Windows nicht immer schnell und zuverlässig läuft bietet Microsoft mit seinen Innovationen ein weitreichendes und vor allem umfangreiches Komplettpaket: Mit dem PDA von unterwegs Firmendaten auf dem Firmenserver aktualisieren und synchronisieren, die PDA Daten problemlos mit dem Desktop synchronisieren, mit dem Tablet PC auch ohne Tastatur arbeiten und das ganze ohne großem Konfigurationsaufwand. Anschalten, Reinstecken, läuft und das ganze immer kabelloser und einfacher.
Microsoft erschließt sich gerade durch solche Innovationen neue Marktbereiche, wo sich Linux, wie auf dem Desktop nur schwer etablieren können wird, wenn nicht von Anfang an mitgearbeitet wird, weil der Zug sonst womöglich abgefahren ist. Während Microsoft immer mehr in neue Bereiche vordringt, schlägt sich Linux noch mit dem Desktop rum und bietet für die neuen Geräte noch keine Unterstützung, die für die Durchsetzung nötig wären. Ich möchte dazu einige Beispiele nennen:
Thema Tablet PC: Es gibt keine Handschrifterkennung, was das Arbeiten mit einem Tablet PC und Linux somit weitestgehend uninteressant macht. Es ist noch nichtmal klar, ob die Hardware zu 100% unterstützt werden würde. Mein Vorschlag an SuSE und Co. wäre ja z.B. mit CIC (wenn ich mich nicht irre) zusammenzuarbeiten, die nun die neue Schrifterkennung für Palm OS liefern werden. Vielleicht ließe sich da ja was machen. Andererseits bietet Microsoft auch eine angepasst MS Office Version und viele weitere Tools, speziell für den Tablet PC. So etwas gibt es einfach nicht für Linux! Es wäre kein Komplettpaket, sondern ein zusammengestückeltes System, wo nicht sicher wäre, ob alles kompatibel zum Rest ist und alles wirklich zusammenarbeitet.
PDA: Seit nun ca. 1 1/4 Jahren habe ich einen Palm und habe es erst vor einem halben Jahr geschafft überhaupt Adressen über USB zu synchronisieren und heute auch mit viel Arbeit meine Mails abzugleichen. Würde Linux nicht diesen Reiz und diese Faszination auf mich ausüben und wäre mir Microsoft nicht so unsympathisch würde ich immer noch Windows verwenden, weil dort lief mein Palm unter Windows 2000 schon vom ersten Tag an und zwar mit allem was dazugehört: Mail Adressen Termine usw. Aber nein, lieber habe ich auf den Palm verzichtet und ihn versucht unter Linux zum Laufen zu bekommen, anstatt Windows zu nehmen und genauso ist es auch beim Tablet PC, von dessen Idee ich sehr angetan bin.
Jedoch muss ich auf der anderen Seite sagen, nervt es mich einfach! Alles ist kompliziert, nichts funktioniert ohne Probleme, sobald es etwas außergewöhnlicher wird. Sicher, es ist schön zu basteln, aber manchmal muss es auch mal schnell und problemlos gehen, gerade wenns produktiv werden soll. Wenn ich die Daten von meinem Handy via Infrarot abgleichen will, soll das gehen ohne dass ich irgendwelche Shellprogramme starten muss, die erst kompliziert zu konfigurieren sind. Dann tauchen Probleme auf wie, dass nicht das richtige Adressbuch abgegleicht wird, weil es unter Linux eben X-Verschiedene gibt. Das muss man dann mit eigenen Programmen oder Scripten selbst lösen. Dann die vielen Kleinigkeiten: Wenn die GTK Programme durch fehlende Themes nicht optisch zum KDE Desktop passen. Sicher ist das auf produktiver Ebene egal. Aber ein Großteil der privaten Nutzer sagt dann eben: Ja ieh, wie sieht das denn aus.
Es ist eben, wie gesagt noch eine ziemliche Bastelei. Auch wenn wir uns, die sich mit Linux beschäftigen doch gerne darauf einlassen ist das nunmal keine Lösung für Jedermann.
Um aber zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Das "Problem" von Linux ist einfach, dass keine kommerzielle Firma dahintersteht, die innovative Ideen entwickeln könnte, die es von Seiten Microsofts noch nicht gibt. Die Distributoren RedHat, SuSE und Co haben auch nicht das Geld so etwas zu finanzieren. Deshalb bin ich der Meinung, dass es Linux nicht so schnell auf neuartige Geräte schaffen wird, wie eben hochwertige PDAs von HP, Tablet PCs, Smart Displays, so lange Microsoft diese Geräte zuerst rausbringt und es keine Konkurrenz gibt. Der Sharp Zaurus ist der kleine Lichtblick. Nur wenn man nicht von Anfang an dabei ist, wird man schon sehr bald Probleme haben hinterherzukommen. Während es auf dem Desktopmarkt ganz ganz langsam aufwärts geht sehe ich für die Zukunft trotz meiner meist optimistischen Ader nur wenig Fortschritt, weil sich Microsoft wieder auf andere Bereiche ausdehnen wird, die erzwingen, dass auf dem Desktop zu Hause eben doch wieder Windows landet, da eine Kompatibilität sonst nicht möglich ist.
Gespannt, was die Zukunft bringt
Michael
Re: KDE verdirbt Linux guten Ruf
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dentaku (17. Januar 2004 14:40)
dann mal herzlichen glückwunsch! in der letzten firma, in der ich arbeitete, würde der versuch gewagt und einige rechner dualboot mäßig auch mit linux + kde installiert. nach anfänglicher freude (der freaks) und neugier (der linux neulinge) kam nach nicht mal einem quartal die weisung, nur noch windows zu benutzen, da die produktivität deutlich gesunken ist: durch zu viele probleme, abstürtze oder auch nicht vorhandene features (insbesondere unterstützung dateiformate) mit linux/kde. 2 jahre später auch ein versuch in der neuen firma bei der ich arbeitete: eine mehrtägige evaluation brachte gleich das ernüchternde ergebnis, dass mit KDE einfach nicht so gut zu arbeiten ist wie mit windows. was nicht an der oberfläche oder den features lag, sondern einfach an der instabilität. in einem unternehmen wählst du stets die software, die möglichst stabiler läuft als die die eventuell besser, bunter, schneller oder evtl auch biliger ist.
bei mir zu hause schlage ich ich mit kde rum, weil ich ein pro-linuxer und anti-microsoftler bin. deswegen versuche ich auch nicht gleich aufzugeben. aber es ist einfach entmutigend, wenn man andauernd auf der suche nach passenden distributionspaketen ist, beim kompilieren immer wieder fehler oder fehlende pakete / abhängigkeiten nachgehen muss. oder auch selbst perfekt für die eigene distribution installierte rpms abstürzen. windows ist beileibe nicht perfekt, aber was die oberfläche betrifft eben immer noch stabiler als kde. (dass windows oder kde bei dem einen super oder fast perfekt ist, heisst nicht, dass es bei jedem so läuft.)
Linux Vaterunser
Linux Unser,
Der du bist im Kernel,
Geöffnet sei dein Swap-File,
Dein KDE komme,
Dein Bash-Command geschehe,
Wie in Red Hat so auch in Suse.
Unser täglich Login gib uns heute,
Und vergib uns unsere zu kleine Festplatte,
Wie auch wir vergeben dir deiner Installation.
Und führe uns nicht in die Kernel-Panik,
Sondern erlöse uns von Microsoft.
Denn dein ist das Netz
Und die Festplatte
Und die Stabilität
In Ewigkeit
Enter!