Linux beenden zurueck
Linux beenden
Siehe http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/03/084-logout/
Sie sollten niemals Ihr Linux-System einfach abschalten. Es ist üblich, daß der Kernel wichtige Daten wie z. B. die Inode-Tabelle oder frisch geschriebene Daten im RAM vorhält. Diese Daten werden erst dann syncronisiert, wenn der Kernel dafür Zeit hat oder Platz benötigt wird. Wenn Sie nun einfach den Rechner ausschalten, hat der Kernel keine Zeit mehr die Festplatte mit den im RAM gespeicherten Daten zu synchronisieren. Es kann daher zu Datenverlusten kommen bis zu erheblichen Fehlern im Dateisystem. Vor allem kann es zu schwerwiegenden Fehlern kommen, wenn Prozesse gerade aktiv schreibend auf die Festplatten zugreifen.
shutdown
Um das laufende System zu beenden wird der Befehl shutdown eingesetzt.
shutdown [OPTIONEN] WANN [NACHRICHT]
Der shutdown-Befehl beendet alle Prozesse in dem er das SIGTERM-Signal an sie sendet. Als nächstes wird init aufgerufen um den Runlevel zu ändern und die Dateisystem zu unmounten.
Der Shutdown-Vorgang kann zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst werden. Mit dem Stichwort now wird der Vorgang sofort eingeleitet. Die Angabe der Minuten als eine positiven Zahl wie z. B. +15 löst den Vorgang nach der angegebenen Zeit aus. Es kann aber auch in der Form hh:mm:ss ein fester Zeitpunkt vorgegeben werden.
Wahlweise kann eine spezielle Nachricht an alle eingeloggten Benutzer gesendet werden. Wird keine Nachricht angegeben, meldet sich das System bei den Benutzern mit einer Standardnachricht.
Optionen
-c Beendet einen laufenden Shutdown-Vorgang
-f fsck wird nach einem Neustart nicht ausgelöst
-F fsck wird nach einem Neustart ausgelöst
-h Anhalten des Systems nach dem Herunterfahren; Runlevel 0
-k Sendet nur die Warnung, fährt das System aber nicht herunter
-n Fährt herunter ohne init aufzurufen
-r Führt einen Neustart nach dem Herunterfahren aus; Runlevel 6
-t SEKUNDEN
Zeit zwischen dem ``Töten'' der Prozesse und dem Aufruf von init
Nur root hat das Recht den Rechner mit dem Befehl shutdown herunterzufahren. Wenn die Datei /etc/shutdown.allow existiert und der Benutzer befindet sich in der darin enthaltenen Liste, dann kann auch er den Befehl (zusammen mit dem Schalter -a) nutzen.
Denken Sie daran: Schalten Sie nie den Rechner aus, wenn der Shutdown-Vorgang noch nicht beendet worden ist. Der Vorgang ist beendet, wenn der Text
The system is halted
oder
Runlevel 0 is reached
erschien ist.
halt und reboot
Neben shutdown gibt es noch zwei weitere Befehle um den Rechner herunterzufahren. Dies sind die Befehle halt und reboot. Ihre Funktion bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.
halt [OPTIONEN]
reboot [OPTIONEN]
Wenn Sie die Befehle halt oder reboot aufrufen, wird erst der aktuelle Runlevel überprüft. Ist das System im Runlevel 0 oder 6, dann wird der Befehl ausgeführt. Ansonsten wird das Kommando shutdown -nf ausgeführt.
Weder halt noch reboot senden einen Warnhinweis an die eingeloggten Benutzer noch lassen Sie eine Verzögerung bis zur Ausführung zu.
Optionen
-d Es wird nicht in die Datei /var/log/wtmp geschrieben
-f Der Befehl shutdown wird nicht aufgerufen aber ein halt oder reboot versucht
-i Das Netzwerkinterface wird vor dem Herunterfahren deaktiviert
-n Der Befehl sync wird nicht vor halt oder reboot ausgeführt
-p Schaltet die Energie nach dem Herunterfahren aus
-w Fährt das System nicht herunter, sondern schreibt nur in die Datei var/log/wtmp
In folgenden Dateien wird ausgeschaltet
/etc/init.d/halt
/etc/init.d/halt.local
Linux beenden, von der Textkonsole :
Shutdown now
init 0
Wechseln zwischen den Textkonsolen
mit STRG ALT F1
mit STRG ALT F2
mit STRG ALT F3
Wechseln in die Grafik Konsole mit
mit STRG ALT F7
logout
Mit logout teilen sie Linux mit, daß Sie jetzt genug gearbeitet haben und sich vom System abmelden wollen. Wenn Sie an der Konsole eingeloggt sind, erscheint sofort nach logout ein neuer login:,
Sollten Sie den Computer anschließend auch ausschalten wollen, lesen Sie bei shutdown nach, wie Sie ordnungsgemäß "Gute Nacht" zu Ihrem Rechenknecht sagen.
su - Benutzer
su (Substitue User) ermöglicht das Einloggen als ein anderer Benutzer, ohne die laufende Sitzung zu unterbrechen.
Beispiel:
Sie sind als mueller angemeldet.
mueller@mein-pc:/tmp > su - meier
Passwort: ****
Jetzt sind Sie als meier angemeldet und können wie meier arbeiten.
meier@mein-pc:/home/meier > exit
Nun sind sie wieder der Benutzer mueller.
mueller@mein-pc:/tmp >
shutdown -r/-h now
Linux-Rechner sollten nicht einfach ausgeschaltet werden. Ein korrektes Herunterfahren des Systems ist zwingend notwendig. Dies geschieht mit shutdown -h now. Damit nicht jeder Benutzer einfach das System lahmlegen kann, müssen Sie sich dazu also root einloggen. Diesist nur an der Konsole möglich. Die Option -r bewirk einen Neustart nach dem Herunterfahren.
Das Argument now ist zwingend notwendig. Früher war hier einmal eine Zeitspanne bis zum Herunterfahren einzugeben, was mittlerweile aber nicht mehr funktioniert.
Wichtig: Sollte ein System partout nicht herunterfahren wollen, so können Sie einen Shutdown
mit mein-pc:/root # init 0
erzwingen.
Aufgaben des Prozesses Init :
Sorgt dafür, daß das Login nie beendet wird, sondern immer wieder neu gestartet wird (Kommando getty oder ähnliches).
Auswahl des Runlevels (Starten der dazugehörigen Skripte).
Starten von /sbin/sulogin im Single-User-Mode.
Ausführen des Befehls Shutdown bei ctrl-alt-del.
Aufgaben des Skripts /sbin/init.d/rc :
rc sorgt für das Hinzufügen oder Löschen einzelner Komponenten zur Laufzeitumgebung. Für jeden Runlevel existiert genau ein Verzeichnis, daß die Links auf die zu startenden Skripte enthält (z.B. Runlevel2 -> Verzeichnis /sbin/init.d/rc2.d). Jeder dieser Links fängt mit dem Buchstaben K oder S an. Die Links, die mit S beginnen werden der Reiche nach von rc mit dem Argument start ausgeführt. Die Links, die mit K beginnen werden mit dem Argument stop ausgeführt. Start sorgt also für das Hinzufügen einer Komponente und Stop für das Löschen einer Komponente wenn der Runlevel gewechselt wird.
Fragen:
Abwürgen:
Most people don't know that Linux has a "magic sysrq key" that lets you get out of certain Really Bad Almost-Crash situations, or at least shut down a little more gracefully than hitting the power switch. There are a dozen or so key combinations you can use to sync discs, force a reboot, get keyboard control back when X crashes, etc. Your Linux distributor may have disabled them for security or idiot-proofing and you have to be at the physical console, since they are handled at the kernel level. That said, they work in Mandrake by default and I'm tired of looking for a cheat sheet and seeing "They are dangerous! Don't use them! But here are a few I know offhand..."
Naturally, if you do any of these things and you get screwed, don't come running to me. This is all at your own risk.
The first thing you need to know is that the "Magic SysRq Key" is actually two keys held down at the same time: Alt and SysRq (otherwise known as the Print Screen key.) Hold them both down at the same time as though it were something like Control and Alt, and press one of the following keys to have something dangerous (or possibly data-saving) happen:
b - Force an immediate, graceless reboot.
e - Kill (gracefully) all running processes except init.
i - Kill (-9) all running processes except init.
k - Kill all processes running in the current virtual terminal.
l - Kill all running processes INCLUDING init.
o - Attempt to shut computer off (as in power down.)
r - Turn off raw keys mode (i.e. recover from crashed X.)
s - Sync all filesystems.
u - Attempt to remount root filesystem as read-only.
The following are only useful from a text console:
0-9 - Set kernel logging to the specified level.
m - Dump memory usage info to console.
p - Dump register info to console.
t - Dump info on running tasks to console.
Any other key - dump a terse summary of these actions to the console.