OO = Open Office zurueck
Mein Kommentar :
Sehr gutes Programm . Ich möchte es nicht mehr missen. Allen Respekt für die Programmierer.
Ein paar Änderungen im HTML Editor würde ich mir noch wünschen , aber da ist auch viel Gewöhnungssache dabei .
Was meinen die Österreicher:
OpenOffice.org 1.1 - Produktbeschreibung
Ein großartiges Programmpaket – besser als jemals zuvor
Als OpenOffice.org 1.0 veröffentlicht wurde, glaubte niemand ernsthaft daran, dass ein so gutes Programm frei erhältlich sein könne. Geschätzt über 16 Millionen Menschen haben OpenOffice.org seitdem kostenlos aus dem Internet geladen und sich von der Qualität überzeugen können; viele weitere haben es sich von Zeitschriften-CD-ROMs installiert oder bekamen es von überzeugten Anwendern legal kopiert. Mitglieder der internationalen Gemeinschaft übersetzten OpenOffice.org in mehr als 30 Sprachen.
Die OpenOffice.org Entwicklergemeinschaft achtete auf die Rückmeldungen der Nutzer, behob die aufgetretenen Fehler und ist jetzt zu Recht stolz darauf, OpenOffice.org 1.1 ankündigen zu dürfen. Mächtiger, kompatibler, internationaler, nutzerfreundlicher, offener als je zuvor – und das Beste ist, es ist selbstverständlich weiterhin frei!
Ein weiterer Fortschritt in der Produktivität von Office-Software
OpenOffice.org 1.1 stellt Ihnen alles zur Verfügung, was Sie zu Recht von Office-Programmen erwarten. Sie erstellen dynamische Dokumente, analysieren Daten, entwerfen Aufmerksamkeit erregende Präsentationen, erstellen aussagekräftige Illustrationen und öffnen Ihre Datenbanken. Sie können Ihre Arbeit in das Portable Document Format (.pdf) exportieren und Ihre Grafiken im Flash (.swf) - Format weiterreichen – ohne auf externe Software ausweichen zu müssen. Internationale Nutzer wurden durch die Integration von Complex Text Layout (CTL) - Sprachen (wie beispielsweise Thai, Hindi, Arabisch und Hebräisch) sowie vertikale Schreibrichtungen berücksichtigt.
Wenn Sie die Arbeit mit Office-Programmen bereits kennen gelernt haben, werden Sie sich bei OpenOffice.org 1.1 sofort heimisch fühlen. Mehr noch, Sie werden die nützlichen und einfach zu handhabenden Möglichkeiten von OpenOffice.org 1.1, die Ihre Arbeit wesentlich effektiver machen, nicht mehr missen wollen. Der Zugriff auf bereits vorhandene Dateien ist problemlos möglich, und auch die Erstellung anderer Formate zum Austausch über Office-Grenzen hinweg wird unterstützt.
Was sind die Bestandteile des Pakets?
WRITER ist ein mächtiges Werkzeug zur Erstellung professioneller Dokumente, Berichte, Newsletter und Broschüren. Bilder und Diagramme können ganz einfach in Dokumente eingefügt, alles Erdenkliche vom Geschäftsbrief bis zum kompletten Buch entworfen und erstellt sowie Webinhalte entwickelt und veröffentlicht werden.
CALC ist eine Tabellenkalkulation mit ungeahnten Möglichkeiten, die langweilige Zahlen in ansprechende Informationen verwandeln kann. Kalkulieren, analysieren und verdeutlichen Sie Ihre Daten schnell und effektiv. Nutzen Sie die fortschrittlichen Funktionen der Tabellenkalkulation und die dazugehörigen Werkzeuge zur gehobenen Datenanalyse. Erzeugen Sie mit Hilfe der integrierten Diagramm-Werkzeuge beeindruckende 2D- und 3D-Diagramme.
IMPRESS ist der schnellste und beste Weg um effektive Multimedia-Präsentationen zu erstellen. Ihre Präsentationen werden sich durch Spezialeffekte, Animationen und beeindruckende Zeichenwerkzeuge wohltuend von anderen abheben.
DRAW erstellt jede Form der Zeichnung – vom einfachen Diagramm bis hin zu dynamischen 3D-Illustrationen und Spezialeffekten.
Die Datenbank-Module stellen Ihnen alle Werkzeuge, die Sie für Ihre tägliche Datenbank-Arbeit brauchen, in einer einfachen Tabellenform zur Verfügung. Sie unterstützen dBASE-Datenbanken für einfache Anwendungen oder jede ODBC- oder JDBC-gestützte Datenbank für Arbeiten mit industriellem Anspruch.
Allgemeines
OpenOffice.org ist ein freies Office-Paket, also eine Kombination aus verschiedenen Programmen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und vielem mehr. Das Programm wird oft auch kurz OpenOffice genannt, was jedoch rechtlich bedenklich ist da dieser Begriff in der Schweiz markenrechtlich geschützt ist.
Ziel des Projekts OpenOffice.org ist es, das international führende Office-Paket zu werden und auf allen wichtigen Betriebssystemen zu laufen. Dabei soll der Zugang zu Funktionen und Daten durch transparente Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat ermöglicht werden.
Das Dateiformat wurde unter der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS ) entwickelt. Die XML-Dateien sind gepackt und brauchen deshalb sehr wenig Festplattenspeicherplatz. Zudem kann man diese Dateien auch entpacken und den Inhalt mit jedem beliebigen Editor wie vi, Emacs oder edit ansehen oder auch mit eigenen Programmen verändern. So ist es zum Beispiel möglich, Programme zu schreiben, die Formulare mit Inhalten einer Datenbank automatisch ausfüllen. Außerdem kann man sich sicher sein, dass man auf seine Dateien auch in vielen Jahren noch zugreifen kann.
Das OpenOffice.org-Dateiformat wird seit Version 1.3 von KOffice unterstützt, ebenso sollen zukünftige Versionen von AbiWord mit diesem Dateiformat umgehen können.
OpenOffice.org ist nicht nur auf den Betriebssystemen Windows und MacOS, sondern neben Linux auch auf weiteren Unix-Derivaten lauffähig. An ReactOS-Support wird seitens des ReactOS-Teams gearbeitet. Zudem kann es die Dateiformate von Word (.doc), Excel (.xls) und Powerpoint (.ppt) meist ohne große Probleme importieren und exportieren. OpenOffice.org und Microsoft Office können auch gleichzeitig parallel installiert und benutzt werden.
Die Office-Suite enthält die folgenden Programmpakete:
Writer (Textverarbeitung)
Calc (Tabellenkalkulation)
HTML-Editor
Impress (Präsentationsprogramm)
Draw (Zeichenprogramm)
Math (Formel-Editor)
Erzeugen einer Datenquelle
Im Oktober 2003 wurde die Version 1.1 freigegeben. Wichtige Änderungen in dieser Version sind:
Dateien im PDF-Format können ohne zusätzliche Software erstellt werden. Das ist besonders wichtig für den Austausch von Dokumenten, da für PDF-Dokumente unter beinahe jedem Betriebssystem ein Programm zum Öffnen vorhanden ist und das Layout (Aussehen) immer gleich bleibt. Die Unveränderbarkeit von PDF-Dokumenten kann hier, je nach Anwendungsfall, als Vor- oder Nachteil gesehen werden.
Man kann Dateien über XSLT in andere XML-Formate exportieren. Derzeit existieren XSLT-Filter für DocBook, XHTML, Word 2003, u.a.
Ein Makrorecorder ermöglicht das Aufzeichnen von Arbeitsabläufen.
Zurzeit ist die Version 1.1.2 aktuell.
Geschichte
Marco Börries gründete 1984 die Firma Star Division, deren Hauptprodukt das Office-Paket StarOffice wurde [1 . 1999 kaufte Sun Star Division und bot StarOffice 5.2 zum kostenlosen Download an. Am 19 Juli 2000 wurde das OpenOffice.org Projekt von Sun öffentlich bekanntgegeben; am 13 Oktober 2000 ging die Webseite OpenOffice.org online über die der Quellcode bezogen werden konnte.
Build 638c — die erste funktionierende Version — wurde Oktober 2001 veröffentlicht. OpenOffice.org 1.0 wurde am 1 Mai 2002 und OOo 1.1 am 2 September 2003 herausgegeben. Die momentan aktuelle Version OOo 1.1.2 wurde am 18 Juni 2004 fertig. Voraussichtlich wird im Januar 2005 der nächste große Schritt auf Version 2.0 erfolgen.
OpenOffice.org ist eng verwandt mit StarOffice. Es basiert auf dem von Star Division (Sun) veröffentlichten Quellcode. Das aktuelle Star Office-Paket wiederum basiert auf OpenOffice.org, wurde aber mit nicht-GPL-lizenzierter Software von Drittanbietern (z. B. die Rechtschreibkorrektur, Datenbankmodul Adabas D, Cliparts und WordPerfect Dateifilter) leicht erweitert.
OpenOffice.org 2.0 erhält vollständige Datenbankfunktionen
Office-Suite mit neuem Dateiformat und beschleunigtem Programmstart
Der OpenOffice-Experte Thomas Krumbein hat eine Übersicht der neuen Funktionen in OpenOffice.org 2.0 aufgestellt, die einen kompakten Ausblick auf die kommende Version der Office-Suite gibt, die eine eigene Datenbankkomponente bringt. Neben Änderungen an der Oberfläche und Optimierungen in der Bedienung erhält OpenOffice.org 2.0 mit OASIS ein neues Dateiformat und soll eine bessere Kompatibilität mit Dateien von Microsofts Office-Paket bringen.
OpenOffice.org 2.0 erhält mit HSqlDB eine Datenbank-Komponente, um eigene Datenbanken erstellen und verwalten zu können. Bislang war nur der Zugriff auf vorhandene Datenbanken aus OpenOffice.org heraus möglich, aber es fehlten Funktionen zum Anlegen neuer Datenbanken. Damit will OpenOffice.org nun im Funktionsumfang mit der Professional-Ausführung von Microsofts Office-Paket respektive mit StarOffice gleichziehen, die bereits beide über entsprechende Datenbankfunktionen verfügen.
Installation
Zudem wurden SQL-Abfragen verfeinert, Datenbankanbindungen erleichtert und der erweiterte LDAP-Verbindungsmodus integriert, was die normale "Authentifikation" und die Anmeldung per SSL erlaubt. Wer statt einer "echten" Datenbank nur ein Tabellenblatt oder eine Textdatei verwendet, kann nun auch darin SQL-Funktionen oder Feldunterscheidungen nutzen. Zudem lässt sich ein Formular eigenständig speichern und ausführen, um darüber Frontends und Verwaltungswerkzeuge für bestehende Datenbanken zu erstellen, etwa für eine MySQL- oder PostgreSQL-Datenbank.
Ab OpenOffice.org 2.0 wird das Office-Paket als Standard-Dateiformat das offene Format OASIS verwenden, das allerdings nicht mehr mit OpenOffice.org 1.x gelesen werden kann. Jedoch lassen sich weiterhin Dateien aus OpenOffice.org 1.x mit der kommenden Version ohne Schwierigkeiten sowohl einlesen als auch abspeichern. Das OASIS-Format wird künftig außer in OpenOffice.org 2.0 auch von KOffice als Standard-Dateiformat genutzt. Derzeit überlegen die Entwickler, ob man Patches für OpenOffice.org 1.x herausbringt, womit die alte Version dann auch das OASIS-Format lesen könnte. Entschieden ist dies jedoch bislang nicht. Außerdem soll OpenOffice.org 2.0 noch besser mit Dateien in Microsofts Office-Format klarkommen.
Writer
Deutlich vereinfacht wurde das Anlegen neuer Stilvorlagen, indem man einfach einen markierten Textbereich mit der Maus in die Stilvorlagen-Übersicht zieht, was eine neue Vorlage erzeugt, die je nach aktiver Auswahl für Zeichen oder Absätze gilt. Gründlich überarbeitet wurden zudem die Einstellungsdialoge, in denen nur noch die für die genutzte Applikation relevanten Optionen erscheinen. Das erhöht zwar die Übersichtlichkeit, erfordert allerdings nach der Installation der Software etwas mehr Konfigurationsbedarf. Im Unterschied zu OpenOffice.org 1.x werden Makros in der Standardeinstellung nicht mehr ausgeführt, sondern müssen gezielt aktiviert werden, was der Sicherheit zugute kommen soll
Mit der neuen Widget-Darstellung in OpenOffice.org 2.0 passt sich die Oberfläche der Office-Suite selbsttätig den gewählten Desktopeinstellungen an. Der Funktionsleiste spendierten die Entwickler ein neues Zoom-Icon, so dass sich der Darstellungsmaßstab nun einfacher ändern lässt. Außerdem kamen weitere Icons hinzu, etwa für die Druckvorschau und den Dateiversand als E-Mail, wofür die Listenbox mit den zuletzt geöffneten Dateien verschwand, die sich auf Wunsch aber wieder zuschalten lässt.
In OpenOffice.org 2.0 sitzt die Werkzeugleiste nun nicht mehr links am Bildrand, sondern residiert am unteren Bildschirmrand und lässt sich bequem mit der Maus verschieben. Deutlicher zu erkennen sind nun Icons mit Untermenüs, die einen kleinen Pfeil zur Erkennung tragen und sich leichter öffnen lassen.
Auch am Setup für die Installation wurde Hand angelegt, so dass darüber eine Netzwerkinstallation und eine Installation für normale Nutzer möglich ist. Bei einer normalen Installation wird dann eine Netzwerk-Variante eingespielt, während die benutzerdefinierte Installation sowie das Anlegen anwenderspezifischer Daten beim ersten Applikationsaufruf erfolgt. Auf Grund von Lizenzbestimmungen wird leider eine deutsche Rechtschreibprüfung samt Silbentrennung und Thesaurus weiterhin nicht gleich bei der Installation eingespielt werden können, so dass dafür das in die Software integrierte Script herhalten muss, das seit der Version 1.1.1 in OpenOffice.org enthalten ist. Voraussichtlich wird auch die Installation der Datenbank HSqlDB in einem zweiten Schritt erfolgen.
Optionen
Weitere Änderungen in OpenOffice.org 2.0 beziehen sich direkt auf die einzelnen Applikationen. So erhielt die Textverarbeitung Writer die neue Formatierungsoption "versteckt", um bestimmte Textteile in einem Dokument zu verbergen. Eine neue Infobox zeigt die gezählten Wörter eines markierten Bereichs oder vom gesamten Dokument. Zudem wurden die Tabellenfunktionen ergänzt, die nun eine Verschachtelung kennen, indem eine Tabellenzelle wiederum eine Tabelle enthalten kann. In Tabellenzellen selbst sind Nummerierungen sowie Aufzählungen möglich und es können Seitenumbrüche definiert werden.
In der Tabellenkalkulation Calc wurde die Zeilenanzahl auf 65.000 erhöht, womit sich die Kompatibilität zu Microsofts Excel verbessert. Kleinere Änderungen erfuhren die Komponenten Datenpilot und der Szenario-Manager sowie die automatische Zahlenerkennung bei der Eingabe. weiter...
Im Programmteil Formulare wurden neue Elemente hinzugefügt, wozu unter anderem Scroll-Leisten, Spin-Buttons sowie Datenmanipulationsfelder gehören. Zudem wurde die Verknüpfung mit anderen OpenOffice.org-Komponenten erweitert und vereinfacht. Auswahlboxen können etwa direkt mit Calc-Tabellen verbunden werden, um die Listenauswahl aus der Tabelle zu übernehmen sowie die Ergebnisse in die entsprechende Zelle zu übertragen. Ferner erhielten die Formulare erweiterte Datenbankanbindungen und erlauben das Anlegen eigener Datenbank-Frontends. Außerdem können Bilder nun skaliert und gekachelt werden.
Impress
Die Präsentationssoftware Impress bringt auf den ersten Blick kaum Neuerungen, da die meisten Änderungen unter der Haube vorgenommen wurden. So wurde die Kompatibilität mit Microsofts PowerPoint weiter verbessert, wozu die Entwickler nahezu die gesamte Codebasis von Impress neu geschrieben haben. Ferner bringt Impress neue Animationseffekte und beherrscht das Ausblenden von Objekten. Durch Code-Optimierungen soll der Programmstart der OpenOffice.org-Applikationen zügiger ablaufen, aber auch für das Öffnen und Speichern von Dokumenten wird ein Geschwindigkeitsgewinn versprochen.
Eine erste Alpha-Version von OpenOffice.org 2.0 soll noch im August 2004 erscheinen. Der weitere, kürzlich modifizierte Zeitplan der Entwickler sieht vor, dass der Alpha-Version im Dezember 2004 eine Beta folgt. Bis dann im März 2005 die fertige Version von OpenOffice.org 2.0 erscheint, ist noch ein Release Candidate für Februar 2005 vorgesehen. Die OpenOffice-Entwickler stellen bereits Snapshot-Builds von OpenOffice.org 2.0 zum Download bereit, wobei es es sich allerdings noch um Pre-Alpha-Versionen handelt, die mit entsprechender Vorsicht zu genießen sind. Von dieser Programmfassung stammen auch die bereitgestellten Screenshots.
Die von Thomas Krumbein erstellte Info-Datei zu den Neuerungen von OpenOffice.org 2.0 steht kostenlos als PDF-Datei auf seiner Homepage zur Einsicht bereit. (ip)
http://www.openoffice.org/ Offizielle Seite
http://de.openoffice.org/ Deutsche Version
''(Noch) inoffizielle Portierungen/Übersetzungen''
http://www.innotek.de/company/press/ Portierung auf IBM OS/2 Warp / IBM eCom-Station
http://www.aldona.mii.lt/pms/lok/openoffice/ In litauische Sprache übersetzte Programmversion
''Anwenderforen''
http://www.ooo-portal.de/ Das deutsche OpenOffice.org News & Support Portal
http://www.teamstaroffice.org/ Verein von StarOffice-/ OpenOffice.org-Anwendern
http://de.openoffice.info/ Deutschsprachiges Anwenderforum
http://www.oooforum.org/ Englischsprachiges Anwenderforum
http://www.ooodocs.org/ OpenOffice.org Documentation Project
http://ooextras.sourceforge.net/ Makros, Anleitungen etc.
http://www.teamstaroffice.org/wiki/ Deutschsprachiges StarOffice-/ OpenOffice.org-Wiki