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Der Begriff Umgebungsvariable ist ein Begriff aus dem Bereich der Betriebssysteme von Computern. Eine Umgebungsvariable enthält beliebige Zeichenketten, die in den meisten Fällen Pfade zu bestimmten Programmen oder Daten enthalten, sowie bestimmte Daten, die von mehreren Programmen verwendet werden können.
Ein anderer Begriff für Umgebungsvariable ist auch globale Variable; allerdings ist dieser Begriff eher unüblich, da er in vielen Programmiersprachen in anderer Bedeutung verwendet wird.
Man kann solche Umgebungsvariablen selbst erzeugen oder ändern.
Unter UNIX werden viele Umgebungsvariablen schon während des Anmeldevorgangs gesetzt, indem beispielsweise eine Datei namens /etc/profile ausgewertet wird. Zusätzlich benutzt die Shell eine im Heimatverzeichnis jeden Benutzers vorhandene Datei (z.B. .profile oder .cshrc), die zusätzliche Definitionen von Umgebungsvariablen enthält und vom jeweiligen Benutzer selbst angepasst werden kann.
Unter DOS und teilweise auch unter MS-Windows werden die Umgebungsvariablen in der Datei AUTOEXEC.BAT oder anderen Batch-Dateien gesetzt. In einem Kommandozeileninterpreterfenster zeigt der Befehl set, welche Umgebungsvariablen gesetzt worden sind.
Unter MS-Windows werden Umgebungsvariablen in der Registrierdatenbank (Registry) gehalten.
http://rowa.giso.de/german/shell-variablen.html
Variablen und Umgebungsvariablen werden erklärt.
http://rowa.giso.de/german/dotfiles.html
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